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HABEN SIE FRAGEN ZUM BÜRGERMEISTERINNEN-TREFFEN?

Die Idee: Drei Tage lockerer Erfahrungsaustausch

Das erste österreichische Bürgermeisterinnentreffen fand 2007 in Stuhlfelden in Salzburg statt. Die Idee von damals und heute: Einmal im Jahr sollten diese wenigen Bürgermeisterinnen einen Ort zum Austausch haben. Was damals im Kleinen begann, hat sich in den letzten zehn Jahren zu einem Fixpunkt im Terminkalender österreichischer Bürgermeisterinnen entwickelt.

Dieses Treffen darf als ein kräftiges Zeichen für mehr Frauen in der Kommunalpolitik verstanden werden. Es soll nicht nur jene Frauen unterstützen, die die wichtigen Führungsaufgaben in einer Gemeinde übernehmen, sondern soll auch andere Kommunalpolitikerinnen ermutigen, sich diese Aufgabe zuzutrauen. Der Fokus soll auf die positiven Aspekte, die so ein Amt bietet, gelegt werden. Gerade in einer politischen Führungsposition können Frauen viel dazu beitragen, das Lebensumfeld auch für andere Frauen lebenswerter zu machen. Dies gewinnt umso mehr Bedeutung, da es oft Frauen sind, die aus den ländlichen Räumen abwandern.

Der Österreichische Gemeindebund ist Unterstützer dieser Zusammenkünfte. Die Mischung aus Austausch, Workshops und lockerem Beisammensein ist zu einer Erfolgsformel geworden. Mittlerweile sind 7,8 Prozent aller Bürgermeister weiblich, dennoch gibt es in manchen Bundesländern nur fünf Frauen. Umso wichtiger sind diese zwei bis drei Tage.

In der zweiten Jahreshälfte 2018 fand in St. Ulrich am Pillersee der erste Austausch und Bürgermeisterinnen der deutschsprachigen europäischen Länder statt. Der Austausch über die Landesgrenzen hinaus brachte neue Perspektiven und trug die Idee auch in die anderen Länder weiter.

2020 findet das Treffen bei Bürgermeisterin Waltraud Stöckl in der Gemeinde St. Anton an der Jeßnitz statt.

Auf dieser Seite finden Sie alle Informationen dazu.

 


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