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Infrastruktur

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Fünf steirische Städte arbeiten für die Ortskernbelebung zusammen

Die Belebung der Ortskerne ist die zentrale Herausforderung in der örtlichen Raumplanung. Ein starkes Zentrum wirkt der Zersiedelung entgegen, fördert die Wirtschaft und das Leben in der Gemeinde. Fünf steirische Gemeinden stellen sich nun gemeinsam dieser Herausforderung.
19.07.2021
Präsentierten gemeinsam die Entwicklungen zur Radverkehrsstrategie 2025: Bürgermeister Franz Jost (Fürstenfeld); LH-Stv. Anton Lang und Mario Abl (Trofaiach) (v.l.) © Land Steiermark

Steiermark: Immer mehr Gemeinden fördern Radverkehr

In ländlichen Regionen ist das Auto immer noch das Hauptverkehrsmittel. Immer mehr Gemeinden bauen aber auch die Infrastruktur für Radverkehr aus, um klimafreundliche Mobilität zu fördern, wo es möglich ist. In der Steiermark ist 2016 die Radverkehrsstrategie gestartet – fünf Jahre später kann man eine positive Bilanz ziehen, wie bei einer Pressekonferenz am Montag präsentiert wurde.
13.07.2021
Bild: ZVG (bearbeitet)

Gunningen: Alle Ortsschilder geklaut

Die österreichische Gemeinde Fugging – bis vor kurzem Fucking – könnte ein Lied davon singen: Immer wieder wurden die nicht gerade billigen Ortsschilder heimlich abmontiert und gestohlen. Auch andere Kommunen mit lustigen Ortsnamen klagen darüber, aber Gunningen? Die kleine Gemeinde im deutschen Baden-Württemberg schaute nicht schlecht, als am Wochenende sämtliche Ortsschilder aus ihren Halterungen verschwunden waren.
12.07.2021
Marcus Grausam (CEO A1), Bertram Barth (Geschäftsführer Integral) und Alfred Riedl (Präsident des Österreichischen Gemeindebundes) bei der Präsentation der A1 Bürgermeister:innen Studie 2021. © A1/APA-Fotoservice/Juhasz

Bürgermeister-Umfrage: Viel Hoffnung auf Glasfaserausbau

Für die österreichischen Gemeinden war die Corona-Pandemie mit außergewöhnlichen Belastungen verbunden. Die Krise machte auch deutlicher denn je, wie sehr die Digitalisierung das Leben und die Arbeit der Bevölkerung in den kommenden Jahren verändern wird und damit auch die wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung der Regionen beeinflusst.
09.07.2021
Einfamilienhäuser im Grünen sind heute mehr begehrt denn je zuvor. Die Politik muss zwischen Bodenschutz und der Verfügbarkeit von leistbarem Wohnraum abwägen. ©romolo tavani/fotolia.com

Der Boden, auf den wir bauen: Was tun gegen den Flächenfraß?

Der sogenannte Flächenfraß ist im öffentlichen Diskurs derzeit allgegenwärtig: Die Medien überschlagen sich geradezu vor Geschichten über die von Bodenverbrauch Betroffenen. Diskussionen rund um Bodenversiegelung beschränken sich nicht mehr auf Raumordnungsexperten und politische Entscheidungsträger, sondern beschäftigen mittlerweile die Landwirtschaft ebenso wie die – teils sehr überschwänglich – interessierte Bevölkerung.
07.07.2021
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Videoüberwachung im öffentlichen Raum: Das ist erlaubt

Videoüberwachung im öffentlichen Raum wurde im Zuge der Umsetzung der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) sowie der schlicht übertriebenen Darstellung der letzten Jahre in ein schlechtes Licht gerückt. Überwachung muss nicht zwingend etwas Negatives sein.
05.07.2021
© KFV-APA-Fotoservice-Sched

AQUILA wirft Scheinwerfer auf Verkehrssicherheit

Mit dem Verkehrssicherheitspreis „Aquila“ zeichnet das KFV (Kuratorium für Verkehrssicherheit) gemeinsam mit dem Österreichischen Gemeindebund herausragendes Verkehrssicherheits-Engagement aus. Auch im heurigen Jahr stand die interdisziplinäre Fachjury vor der schwierigen Aufgabe, unter einer Vielzahl an hervorragenden Initiativen und Projekten die Sieger zu küren. Ihnen wurde am 24. Juni 2021 in Form einer Online-Veranstaltung die Trophäe für den Österreichischen Verkehrssicherheitspreis „Aquila“ verliehen. „Zahlreiche Einreichungen landeten auf dem Tisch der Jury und in manchen Kategorien war es schwer, nur ein einziges Siegerprojekt zu küren“, erklärt Dr. Othmar Thann, Direktor des KFV.
02.07.2021
Im Bild v.l.n.r.: Robert Pfarrwaller (Obmann des Bundesgremiums Elektro- und Einrichtungsfachhandel), Leonore Gewessler (Bundesministerin für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie), Elisabeth Giehser (Geschäftsführerin der Elektroaltgeräte Koordinierungsstelle), Alfred Riedl (Präsident des Österreichischen Gemeindebundes) © EAK/APA-Fotoservice/Schedl

Jede dritte Batterie landet im Restmüll: Infokampagne soll Sammelquote erhöhen

Jährlich landen in Österreich über 800 Tonnen Gerätealtbatterien und Akkus im Restmüll. Das muss sich ändern, wenn wir die vorgegebene EU-Sammelquote von 5 Prozent erreichen wollen: Gemeinsam mit dem Klimaschutzministerium, und der Wirtschaft starten die Gemeinden die Kampagne „Her mit Leer“ zur Erhöhung der Sammelquote.
30.06.2021
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Abwasserrichtlinie: Kommission verklagt Abwassersünder

Österreich zählt bei der Abwasserreinigung zur europäischen Champions-League. Nicht so Frankreich, das sich für die mangelhafte Umsetzung der EU-Abwasserrichtlinie vor dem EuGH verantworten muss. Seit 2005 müssen die Bestimmungen der Abwasserrichtlinie vollständig in nationales Recht umgesetzt sein, doch in mehr als 100 Gemeinden ist die Abwasserbehandlung nicht richtlinienkonform. In einigen Gemeinden bräuchte es aufgrund der starken Verschmutzung trotz de lege ausreichender Behandlung überdies weitere Reinigungsstufen. In 15 französischen Gemeinden gibt es Probleme mit überhöhtem Nährstoffgehalt der eingeleiteten Abwässer, was in Küstengebieten für Algenbildung verantwortlich ist.
23.06.2021
©Gemeinde Aschau im Zillertal

Kleine Gemeinden werden als Wohnort immer beliebter

Lange Zeit mussten viele kleine Gemeinde gegen die Landflucht kämpfen, denn vor allem junge Menschen wanderten in die größeren Städte und Gemeinden ab. Nun hat sich das Blatt gewendet: Im Zuge der Corona-Pandemie sind erstmals seit Langem die kleinen Gemeinden stärker gewachsen als größere Städte. Das zeigen die vom Meinungsforschungsinstitut OGM und der APA ausgewerteten Bevölkerungsdaten der Statistik Austria. Überdurchschnittlich zugelegt haben – neben der Hauptstadt Wien – vor allem die Gemeinden mit weniger als 5.000 Einwohnerinnen und Einwohnern. Besonders groß war das Bevölkerungsplus der Kleingemeinden in Oberösterreich und Tirol.
23.06.2021
Von links nach rechts: Alfred Riedl, Präsident Gemeindebund; Gabriele Jüly, Präsidentin Verband Österreichischer Entsorgungsbetriebe (VOEB) und Carmen Jeitler-Cincelli, Stv. Generalsekretärin Wirtschaftsbund, fordern erstmals in einer gemeinsamen Stellungnahme die österreichweite Vereinheitlichung aller Sammelsysteme für Leicht- und Metallverpackungen. ©VOEB / Kurt Keinrath

Forderung nach einheitlicher Abfalltrennung in ganz Österreich

Gemeindebund, Wirtschaftsbund und der Verband Österreichischer Entsorgungsbetriebe fordern erstmals in einer gemeinsamen Stellungnahme die österreichweite Vereinheitlichung aller Sammelsysteme für Leicht- und Metallverpackungen. Dadurch könnten die Sammelmengen, die zur Erreichung der EU-Recyclingquoten notwendig sind, deutlich gesteigert werden.
18.06.2021
©fotoART by Thommy Weiss / pixelio.de

Das sind die nächsten Öffnungsschritte im Juli

Bild: ©fotoART by Thommy Weiss / pixelio.de Angesichts der sehr guten Entwicklung der Infektionszahlen wurden heute, Donnerstag, von der Regierung weitere Lockerungsschritte der CoV-Schutzmaßnahmen für Juli angekündigt. Alle Branchen dürfen wieder öffnen, zum Großteil ohne Kapazitäts- und Platzbeschränkungen. Auch die Sperrstunde fällt komplett.
17.06.2021