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Umwelt-Projekte mit 230.000 Euro prämiert

Die Sieger des Naturschutzpreises “Die Brennnessel” sind gekürt: Mit einem Preisgeld von 230.000 Euro wurden insgesamt 24 Projekte ausgezeichnet, die einen Beitrag zur Biodiversität leisten. Gemeindebund-Präsident Alfred Riedl betonte dabei die Vorbildrolle der österreichischen Gemeinden.

Die besten heimischen Initiativen im Bereich Umweltschutz wurden am 27. Februar 2020 mit dem Naturschutzpreis “Die Brennnessel” ausgezeichnet. Umweltministerin Leonore Gewessler durfte insgesamt 24 Projekte mit dem Preis prämieren, vier davon gingen an Gemeinden.

Das Podium des Pressegesprächs vor der Brennnessel-Verleihung: Franz Maier (Präsident Umweltdachverband), Alfred Riedl (Präsident Österreichischer Gemeindebund), Dagmar Schratter (Vorstand Blühendes Österreich), Bundesministerin Leonore Gewessler (BMK), Jürgen Öllinger (ADEG Vorstand), Andrea Schwarzmann (Obfrau ARGE Bäuerinnen), Karoline Iber (GF Kinderbüro Universität Wien), Mathias Weis (Brennnessel Preisträger, Stiftsgymnasium Seitenstetten), Christoph Prinz (Brennnessel Preisträger, Bürgermeister Bad Vöslau). ©Blühendes Österreich
Das Podium des Pressegesprächs vor der Brennnessel-Verleihung: Franz Maier (Präsident Umweltdachverband), Alfred Riedl (Präsident Österreichischer Gemeindebund), Dagmar Schratter (Vorstand Blühendes Österreich), Bundesministerin Leonore Gewessler (BMK), Jürgen Öllinger (ADEG Vorstand), Andrea Schwarzmann (Obfrau ARGE Bäuerinnen), Karoline Iber (GF Kinderbüro Universität Wien), Mathias Weis (Brennnessel Preisträger, Stiftsgymnasium Seitenstetten), Christoph Prinz (Brennnessel Preisträger, Bürgermeister Bad Vöslau). ©Blühendes Österreich

Preis als Ansporn für Biodiversitätsschutz

Der Naturschutzpreis “Die Brennnessel” wurde 2017 ins Leben gerufen und Anfang 2020 zum zweiten Mal in den beiden Kategorien “Gemeinden, NPOs, Unternehmen und Privatpersonen” sowie “Schule und Kindergarten” vergeben. Ziel des Preises ist, Initiativen und Maßnahmen für Biodiversität in Österreichs Gemeinden zu unterstützen.

Unter dem Motto “Naturschutz is ka gmahde Wies’n” erhalten Projekte, die sich für den Schutz und Erhalt der natürlichen Vielfalt einsetzen, Projektfinanzierungen bis zu 20.000 Euro sowie eine professionelle Fachberatung.

Wilde Wespen in Wolkersdorf

Bis November 2019 wurden fast 100 Initiativen eingereicht. Die Gewinnerprojekte wurden Anfang 2020 präsentiert. Darunter war auch die Stadtgemeinde Wolkersdorf in Niederösterreich: Sie hat auf öffentlichen Flächen im gesamten Gemeindegebiet ein Wildbienen- und Wespenprojekt angelegt, indem vielfältige Brut- und Futterflächen angelegt und gepflegt werden. An dem Projekt sind mehrere Vereine und die AHS beteiligt.

Preisgeld auf 230.000 Euro erhöht

Zu den ausgezeichneten Projekten gehört auch eine Initiative der Vorarlberger Gemeinde Frastanz: Sie plant eine Umgestaltung einer ehemaligen Deponiefläche von 4,5 Hektar zu einem Komplex aus Magerwiesen, Flurgehölzhecken, Streuobstbeständen und Gewässern. Innerhalb von drei Jahren soll hier eine Symbiose aus Amphibienschutzzonen und landwirtschaftlich nutzbaren Flächen entstehen.

Diese beiden Beispiele sind nur ein kleiner Teil der insgesamt 24 Gewinnerprojekte der “Brennnessel 2019”. Aufgrund der hohen Qualität der Einreichungen wurde das Preisgelt, das ursprünglich mit 200.000 Euro dotiert war, auf insgesamt 230.000 Euro erhöht.

Gemeinden gehen mit gutem Beispiel voran

Die Stiftung Blühendes Österreich holt gemeinsam mit ADEG und dem Österreichischen Gemeindebund mit dem Brennnessel-Preis viele innovative Projekte österreichweit vor den Vorhang. Gemeindebund-Präsident Alfred Riedl war Teil der Jury. “Die Kooperation mit Blühendes Österreich ist für den Gemeindebund und die Österreichischen Gemeinden deswegen so wichtig, weil sie viele Initiativen unterstützt, die sonst keine Möglichkeit hätten, umgesetzt zu werden”, so Riedl.

Mehr Informationen zu den Gewinnerprojekten finden Sie unter dem Link im Kästchen links.




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