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Kommunaler Zukunftsbericht 2018: Europäischer Blick besonders wichtig

Dieser Zukunftsbericht ist im Jahr der Europäischen Ratspräsidentschaft auch dem Blick über die Grenzen gewidmet. Gleich zwei deutsche Wissenschaftlerinnen kommen darin zu Wort. Er behandelt aber auch gleich mehrere Themen aus unterschiedlichen Blickwinkeln: Mit dem Thema Digitalisierung beschäftigt sich Gemeindebund-Präsident Alfred Riedl ebenso wie die drei E-Government-Experten Peter Parycek, Bettina Höchtl und Judith Schoßböck. Während sich Riedl eher den großen politischen Themen und ganz konkreten Forderungen zur Umsetzung in seinem Beitrag widmet, befassen sich Parycek, Höchtl und Schoßböck mit der digitalen Gemeinde(-verwaltung). Aber auch der wirtschaftliche Effekt der Digitalisierung wird sich in den nächsten Jahren dramatisch in den Gemeinden sichtbar machen, wenn sich die Geschäfte nicht umstellen. Daher schreibt Iris Thalbauer, die Geschäftsführerin der Bundessparte Handel in der WKÖ, über Möglichkeiten, wie die Geschäfte auf den Stadtplätzen trotz Online-Handel überleben und vielleicht sogar neue Tätigkeitsfelder entdecken können.

Ein weiterer Schwerpunkt ist das Thema Pflege: Lends Bürgermeisterin Michaela Höfelsauer, die gleichzeitig auch Leiterin eines Pflegeheims ist, gibt einen spannenden Einblick in die Praxis, während Kirsten Witte, Leiterin des Programms LebensWerte Kommune in der Bertelsmann Stiftung, das Modell des Regionalen Pflegebudgets vorstellt. Mit dem Thema Pflege in engem Zusammenhang steht die medizinische Versorgung. Ideen, wie dem drohenden Ärztemangel entgegengewirkt werden könnte, hat Tirols Ärztekammer-Präsident Artur Wechselberger.

Mit dem ewigen Reformthema der Aufgabenentflechtung steuert Gemeindebund-Generalsekretär Walter Leiss neue Aspekte bei, Oberösterreichs Landeshauptmann Thomas Stelzer widmet sich den starken Gemeinden und Jung-Journalist Patrick Krammer, der übrigens sein Können auch schon in der Lehrredaktion von Kommunalnet unter Beweis stellen konnte, reiste zu Bürgermeister Rainer Handlfinger nach Obergrafendorf. Entstanden ist eine wirklich lesenswerte Reportage über den Marktgemeinde mit 4.500 Einwohnern und ihre Vorzeigeprojekte. In diesem Zukunftsbericht kommt aber noch ein zweiter Journalist zu Wort: Der Chefredakteur der Regionalmedien Austria AG sprach mit Zukunftsforscher Harry Gatterer und der Veranstalterin des Austrian World Summit darüber, wieviel Urbanität der ländliche Raum eigentlich braucht.

Der „Kommunale Zukunftsbericht 2018“ ist in einer Auflage von 5.000 Stück erschienen. Er wurde am Gemeindetag an alle Teilnehmer/innen ausgegeben und wird in diesen Tagen an alle Gemeinden sowie politische Meinungsbildner in ganz Österreich versandt. Sie können den Bericht hier downloaden oder hier in der gedruckten Fassung kostenfrei bestellen.

Im Kommunalen Zukunftsbericht 2018 sind Beiträge der folgenden Autor/innen erschienen:

Alfred Riedl: „Herausforderungen für die Gemeinden Chancen für die Zukunft?“

Walter Leiss: „Zeit für Neues auch bei den Aufgaben“

Thomas Stelzer: „Starke Gemeinden für ein starkes Land“

Kirsten Witte: „Regionales Pflegebudget Pflege lokal gestalten“

Michaela Höfelsauer: „Wie viel Pflege braucht die Pflege?“

Artur Wechselberger: „Landärztemangel & Bewältigungsstrategien“

Wolfgang Unterhuber: „Wie viel Urbanität braucht der ländliche Raum?“

Iris Thalbauer: „Lesen Sie das nicht!“

Patrick Krammer: „Ober-Grafendorf: Warum nicht (einfach) einfach?“

Helga Lukoschat: „Kommunen zukunftsfähig gestalten“

Bettina Höchtl, Judith Schoßböck, Peter Parycek: „Warum bei digitaler Verwaltung der Mensch im Mittelpunkt steht“

Der Zukunftsbericht erscheint seit 2012 jedes Jahr, alles bisherigen Ausgaben können Sie auch hier downloaden.

Redaktion – 28.09.2018




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