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Jänner-Vorschüsse: Steiler Start ins neue Jahr

Jänner-Vorschüsse profitieren von sehr dynamischer Lohnsteuer und starten mit plus 7,8 Prozent ins neue Jahr.

Grundlage der aktuellen Jänner-2019-Vorschüsse ist das Aufkommen an gemeinschaftlichen Bundesabgaben vom November 2018 und hier entwickelten sich vor allem die Lohnsteuer (+14 Prozent) und die Körperschaftsteuer (+24 Prozent) gegenüber dem Vergleichsmonat aus dem 2017er Jahr überaus dynamisch. Selbst ein deutlicher Rückgang des November-Aufkommens an Umsatzsteuer konnte das Wachstum der Jänner-Vorschüsse kaum bremsen, die österreichweit (ohne Wien) durchschnittlich um 7,8 Prozent zulegen.

Tiroler Gemeinden mit höchsten Jänner-Zuwächsen

Die Tiroler Gemeinden können sich im Jänner über die höchsten Zuwächse bei den landesweisen Vorschüssen auf die Ertragsanteile in Höhe von +9,2 Prozent freuen. Demgegenüber verzeichnen die burgenländischen Gemeinden mit +6,6 Prozent das – soweit man diesmal überhaupt davon sprechen kann – geringste Wachstum bei den Vorschüssen. Der Grund für die länderweise unterschiedliche Entwicklung ist vor allem, die je nach Monat und Bundesland unterschiedliche Entwicklung des örtlichen Aufkommens an Grunderwerbsteuer (diese wird den landesweisen Gemeindeertragsanteilen zugeschlagen und dann vor allem via aBS verteilt). Diese Abgabe, die zu knapp 94 Prozent den Gemeinden zukommt, ist diesmal in Tirol mit +20 Prozent am besten ausgefallen, während sie im Burgenland im Vergleich zum Aufkommen im November 2017 um ein Zehntel rückläufig war.

Redaktion – 20.12.2018




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