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Harlander: Große Vorhaben in Golling

Der 35-jährige Peter Harlander ist neuer Bürgermeister der Salzburger Gemeinde Golling. Er folgt damit auf Anton Kaufmann, der am 18. Juli 2018 das Amt nach 15 Jahren übergab.

Allrounder mit vielen Talenten

Peter Harlander wuchs in Golling auf und war bis dato als Polizist für Sicherheit und Ordnung in der 4.300-Einwohner-Gemeinde zuständig. Zuvor absolvierte er die HTL Holztechnikum Kuchl, weshalb es ihn nach seiner Matura in den Holzhandel zog. 2004 ergriff er schließlich den Beruf als Gesetzeshüter. Mit 1. August 2018 lässt er sich allerdings von seinem Dienst freistellen, um sich ganz dem Bürgermeisteramt widmen zu können. Gemeinsam mit seiner Frau betreibt Harlander außerdem die Mutterkuh-Landwirtschaft Seiwaldgut im Nebenerwerb. In seiner Freizeit ist der 35-Jährige sportlich engagiert und trainiert als früherer Judoka-Landesmeister und fünffacher Polizei-Bundesmeister den Nachwuchs des Judoclubs Hallein/Tennengau.

Seit 2014 in der Kommunalpolitik

Obwohl Harlander noch nicht lange in der Gemeindepolitik tätig ist, ist das Amt des Bürgermeisters ein entscheidender Schritt für ihn, der nicht von irgendwo kommt. „In die Politik bin ich gekommen, weil ich quasi vorbelastet war. Mein Vater war Gemeindeparteiobmann und Gemeinderat in Golling und die Themen dort haben mich immer interessiert.“ Mit der Wahl 2014 stieg er damals als Gemeindevertreter in die kommunale Politik ein. Im Oktober 2017 wurde er schließlich als Vizebürgermeister angelobt und seit Juli 2018 ist er das Oberhaupt der Gemeinde.

Eine klare Linie verfolgen

Die Gründe für seinen Amtsantritt sind vielschichtig: „Mich hat die Politik auf kommunaler Ebene immer interessiert und ich finde es wichtig, wenn man für seinen eigenen Ort etwas weiterbringen kann.“ Auch die Bürgernähe schätzt Harlander an seinem zukünftigen Job: „Der Umgang mit Menschen gefällt mir. Ich glaube, ich kann Leute sehr gut einschätzen, das habe ich auch in meinem Beruf als Polizist gelernt.“ Wichtig sei für ihn dabei, dass man als Bürgermeister ehrlich ist und eine klare Linie verfolgt.

Seniorenheim und Bahnunterführung auf der Agenda

Für seine zukünftige Amtszeit hat er sich viel vorgenommen. Einerseits stehen große Projekte an, die noch sein Vorgänger in die Wege geleitet hat und deren Umsetzung nun an ihm liegt. Beispielsweise soll das Seniorenheim in der Gemeinde neu gebaut werden und eine Bahnunterführung ist geplant. Andererseits ist dem zweifachen Familienvater auch die Kinderbetreuung ein Anliegen.




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