Februar-Vorschüsse weiterhin im Hoch

Die Einkommensteuer und Körperschaftsteuer sorgen für 5,7 prozentigen Zuwachs der Februar-Vorschüsse.

Die Vorschüsse auf die Ertragsanteile resultieren jeweils aus dem Abgabenaufkommen des zweit-vorangegangenen Monats. Die aktuellen Februar-Vorschüsse, die gegenüber dem Februar des Vorjahres bei den Gemeinden ohne Wien um insgesamt 5,7% zulegen (Gemeinden mit Wien 4,6%), fußen also auf den Ergebnissen der gemeinschaftlichen Bundesabgaben vom Dezember 2019. Hier zeigten sich neben soliden Ergebnissen der beiden Massensteuern (USt und LSt) sehr starke Zuwächse bei der Einkommensteuer sowie der Körperschaftsteuer.

Länderweises Wachstum zwischen 1,6 und 7,6 Prozent

Aufgrund der monats- und länderweise sehr sprunghaften Entwicklung der Grunderwerbsteuer zeigen auch die aktuellen Februar-Vorschüsse Ausreißer nach oben und nach unten: Nachdem das Wiener Aufkommen an Grunderwerbsteuer gegenüber dem hohen Niveau im Dezember 2018 im aktuellen Dezember-Aufkommen um rund 18% nachgab, verzeichnete diesmal die Bundeshauptstadt mit 1,6% den geringsten Zuwachs der Februar-Vorschüsse auf die Gemeindeertragsanteile. Demgegenüber legte die Grunderwerbsteuer in Niederösterreich im Monatsvergleich am stärksten zu, wodurch sich die aktuellen Vorschüsse auf die Ertragsanteile der niederösterreichischen Gemeinden, die bis zum 23. Februar 2020 von den Ländern zu überweisen sind, mit 7,6% am stärksten erhöhten.

Konrad Gschwandtner

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