Europarat sucht Beispiele innovativer Jugendbeteiligung

1.12.2016 – Machen Sie die Jugendbeteiligung in Ihrer Gemeinde zum europäischen Vorzeigeprojekt, indem Sie sich an einer aktuellen Umfrage des Europarats beteiligen. Aus Ihren Erfahrungen entsteht am Ende eine Studie, die den Europarat bei seiner strategischen Priorität, die politische Beteiligung junger Menschen zu fördern, unterstützen soll.

Der Europarat (1949 gegründet, eine 47 Mitgliedsstaaten umfassende europäische internationale Organisation) führt aktuell eine Studie über innovative Arten von Jugendbeteiligung und Jugendarbeit durch und wendet sich dabei über den Kongress der Gemeinden und Regionen dezidiert auch an die lokale Ebene. Gemeinden, vor Ort tätige Vereine, NGOs und Jugendgruppen sind aufgefordert, Erfahrungen und Meinungen über Partizipationsmöglichkeiten für junge Leute von 16 bis 30 mittels Online-Fragebogen in die Studie einfließen zu lassen.

Politische Beteiligung im Zentrum

Gefragt wird u.a. nach dem Vorhandensein und der Effizienz etablierter Strukturen wie Jugendgemeinderäten oder Jugendparlamenten, nach konkreter Projektbeteiligung und Co-Management, ad-hoc Beteiligung, Kampagnen und Protestbewegungen sowie digitaler Partizipation.

Überdies wird nach Beispielen gesucht, wo sich Jugendbeteiligung konkret auf Entscheidungen der Gemeinde auswirkte oder wo Projekte das Interesse für Beteiligungsprozesse wecken konnten. Die Studie soll den Europarat bei seiner strategischen Priorität, die politische Beteiligung junger Menschen zu fördern, unterstützen.

Noch bis 18. Dezember abrufbar

Der Onlinefragebogen ist auf Englisch. Den Link finden Sie in nebenstehender Box. Sie können sich noch bis 18. Dezember 2016 daran beteiligen.

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Wie funktioniert Jugendbeteiligung in Ihrer Gemeinde? Das würde der Europarat gerne wissen. ©Syda-Productions/Fotolia.com

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