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Ertragsanteile: Auch Juli-2021 Vorschüsse im Höhenflug

Hohe Rückzahlungen an gestundeten Steuern und eine sich weiter erholende Konjunktur sorgen für einen 33 prozentigen Zuwachs der Juli-Vorschüsse.

Die aktuellen Juli-2021-Vorschüsse resultieren aus den Einnahmen an gemeinschaftlichen Bundesabgaben vom Mai 2021 und hier zeigten sich hohe Rückzahlungen an gestundeten Einkommen- und Körperschaftsteuern sowie der Umsatzsteuer. Auch die Lohnsteuereinnahmen legten gegenüber dem Mai 2020 aufgrund der stark verbesserten Lage auf dem Arbeitsmarkt deutlich zu. Gegenüber den Juli-2020-Vorschüssen beträgt der Zuwachs der aktuellen Juli-Vorschüsse der heimischen 2.095 Gemeinden ohne Wien 33,0% (Wien +34,4%). Durch diese Zuwächse wurde auch des Juli-Niveau des Vorkrisenjahres 2019 um rund 3,5% überschritten. Im bisherigen Jahresvergleich der Vorschüsse Jänner bis Juli wird bereits ein Plus von rund 12,5% gegenüber dem Jahr 2020 verzeichnet.

Vorarlberger Gemeinden mit höchstem Juli-Zuwachs

Die monats- und bundesländerweise unterschiedliche Dynamik des Aufkommens der weiterhin starken Grunderwerbsteuer (die zu knapp 94% dem jeweiligen Landestopf der Gemeindeertragsanteile zukommt und im Mai-2021-Aufkommen um fast 55 Prozent gegenüber dem Mai 2020 zulegte) sorgt auch diesmal wieder für gewisse länderweise Unterschiede bei den monatlichen Vorschüssen. Während sich das Grunderwerbsteueraufkommen im Mai 2021 in Vorarlberg gegenüber dem Mai 2020 verdoppelte, betrug der Zuwachs in Salzburg „nur“ rund 29 Prozent). Dementsprechend verzeichnen diesmal die Vorarlberger Gemeinden mit 38,9 Prozent den größten Zuwachs, während die Juli-2021-Vorschüsse der Salzburger Gemeinden im Vergleich mit dem Juli 2020 „lediglich“ um 30,8 Prozent zulegen.

 

Konrad Gschwandtner

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