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Zum Weltseniorentag: Wir werden immer älter – aber was bedeutet das?

Neben der Coronakrise und dem Klimawandel vergisst man fast eine weitere große Herausforderung unserer Zeit: Wir Menschen werden immer älter. Das hat Auswirkungen auf unser Pensionssystem, auf das Arbeitsleben, auf den Pflege- und Gesundheitssektor – kurzum: auf die gesamte Gesellschaft. Am Weltseniorentag – oder Tag der älteren Generation – denken wir darüber nach, was das Älterwerden für Einzelne und für die Gemeinschaft bedeutet.

Jeder will alt werden, aber niemand will alt sein

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Jung bleiben im Alter – wie macht man das und ist das eigentlich wichtig? ©Catherine Ebser / Atelier Altmodisch

Für den oder die Einzelne ist Älterwerden oft mit vielen persönlichen Hürden verbunden. Wie geht man mit den körperlichen Veränderungen, der Einsamkeit und der Zeit nach der Erwerbsarbeit um? Was tun, wenn man plötzlich auf Hilfe angewiesen ist oder „die Lebenszufriedenheit“ noch nicht eingesetzt hat? Auch Altersarmut und Diskriminierung sind wichtige Themen. Früher oder später muss sich jeder und jede mit diesen oft schwierigen Fragen auseinandersetzen.

Das Älterwerden macht auch etwas mit der Gesellschaft: Der demografische Wandel wird wohl oder übel zu neuen Strukturen führen – man denke nur an Arbeit, Steuern, Gesundheit, Pflege, Wohnen und Mobilität. Wie soll Nachbarschaftshilfe in Zukunft aussehen und welche Rolle werden ältere Menschen in unserer Gemeinschaft spielen? Für viele Bereiche braucht es neue Lösungen.

Gemeinsam über das Älterwerden philosophieren

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Ältere Menschen sind ein wichtiger Teil unserer Gesellschaft und sollten bei allen Entscheidungen mitgedacht werden. ©Catherine Ebser / Atelier Altmodisch

Der 1. Oktober ist Tag der älteren Generation und ein guter Anlass, gemeinsam über das Altern zu nachzudenken. Einen Anstoß bietet dazu die Impulsbox 6 – Philosophieren über das Älterwerden – vom sozialen Verein Zeitpolster. Darin sind Themenkarten, eine Anleitung und Einladungskärtchen enthalten, die zur Diskussion anregen. Der Vorteil: Durch die Impulse auf den Kärtchen hat man immer neuen Input und es werden auf humorvolle Weise auch neue Themen angesprochen, über die sonst geschwiegen wird. Eines ist klar: Älterwerden bringt auch neue Chancen.

Die Zeitpolster Impulsboxen wurden von Expertinnen und Experten liebevoll gestaltet und sind eine wunderbare Möglichkeit, Interessierte zu offenen Gesprächen einzuladen. Insgesamt gibt es acht verschiedenen Impulsboxen von Zeitpolster, die Anstöße zu unterschiedlichen Themen rund um das Älterwerden enthalten, wie beispielsweise neue Wohnformen im Alter oder Leben mit Demenz.

Ältere Menschen in der Gemeinde mitnehmen

Die Impulsboxen von Zeitpolster eignen sich als Anstoß für Diskussionen in der Gruppe. ©Zeitpolster

Die Impulsboxen eignen sich für jeden Rahmen. Eine Möglichkeit wäre etwa auch ein offener Diskussionsabend in der Gemeinde. Mit Hinblick auf die anstehende Pflegereform und die Verantwortung, die Gemeinden bei der Betreuung älterer Personen tragen, ist es notwendig, die verschiedenen Bedürfnisse und Interessen offen anzusprechen. Gemeinsam über das Älterwerden zu philosophieren ist daher ein guter Anfang.

Die Impulsbox 6 “Philosphieren über das Älterwerden” kann man um 12 Euro direkt im Zeitpolster-Shop bestellen. Die humorvollen Themenbilder für die Impulsbox 6 hat Fotografin Catherine Ebsner mit ihrem Fotoatelier “Altmodisch” gestaltet.

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Eva Schubert

Eva Schubert

Österreichischer Gemeindebund
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