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Wir müssen Infrastruktur neu denken

Megatrends wie Digitalisierung, Dekarbonisierung und nachhaltige Investitionen für eine immer älter werdende Bevölkerung sowie zusätzliche Herausforderungen – hervorgerufen durch die Notwendigkeit einer neuen Klimapolitik, der andauernden Gesundheitskrise und geopolitischen Entwicklungen – erhöhen den Bedarf an Infrastruktur. Dies unterstreicht auch die Resilienz des europäischen Marktes für Infrastrukturfinanzierungen, der ungeachtet der spürbaren Auswirkungen der Gesundheitskrise im Jahr 2021 ein Rekordvolumen von 300 Mrd. Euro erreichte.

©Petra Spiola
Bernd Fislage, CEO der Kommunalkredit Austria AG ©Petra Spiola

„Die Kommunalkredit hat rasch auf die veränderten Ansprüche reagiert, insbesondere durch erhöhten Fokus auf Digitalisierung & Kommunikation aufgrund von Home Office, Distance Learning sowie einer sicheren und belastbaren Energieversorgung. Rund 80 % unserer 2021 realisierten Projekte kommen aus diesen Bereichen“, so Kommunalkredit-CEO Bernd Fislage, der zufrieden auf das Jahresergebnis seiner Spezialbank blickt. 1,9 Mrd. Euro Neugeschäftsvolumen (+65 %), 60 Mio. Euro operatives Ergebnis (+26 %), eine in einem nach wie vor angespannten Zinsumfeld auf 47,9 % reduzierte Cost-Income-Ratio sowie ein Return on Equity vor Steuern von 19,5 % unterstreichen die hohe Bedeutung der Infrastruktur.

Neben Windkraftwerken in Skandinavien, Breitbandausbau in den Niederlanden, Solar-Photovoltaik-Parks in Südeuropa, Glasfaserprojekten in Deutschland und Gesundheitsinfrastruktur in Großbritannien unterstützte die Bank zukunftsweisende Initiativen im österreichischen Heimatmarkt (Investition in die größte Elektrolyseanlage Österreichs zur Produktion von grünem Wasserstoff mit der OMV; Gründung der PeakSun zur Finanzierung, Errichtung und Betrieb von Photovoltaik-Aufdachanlagen mit der eww; Realisierung des innovativen Heiz- und Kühlsystems für den Gebäudekomplex TrIIIple und Austrotower der SORAVIA Gruppe durch Nutzung des Donaukanals). Zudem unterstützte die Bank Österreichs Städte und Gemeinden mit einem Finanzierungsvolumen von über 200 Mio. Euro für bspw. den Ausbau von Kindergärten, Schulen, Geschäftsgebäuden, Kanälen, Kläranlagen. „Um die globalen Herausforderungen auch künftig bewältigen zu können, bedarf es eines Umdenkens – auch in der Infrastruktur.“

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