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WIFI4EU: Umsetzungsphase erneut um sechs Monate verlängert

Mit der Initiative WiFi4EU fördert die Europäische Kommission die Einrichtung von kostenlosen WLAN-Netzwerken im öffentlichen Raum. Viele Gemeinden haben bereits von der Förderung profitiert, dabei gibt es jedoch Fristen, bis wann die Umsetzung erfolgt sein muss. Nun wird die Umsetzungsphase für WIFI4EU-Projekte zum zweiten Mal um sechs Monate verlängert. Dies betrifft sämtliche Ausschreibungen und ist auf die COVID-Krise zurückzuführen.

Fortführung des Programms unklar

Mitte Februar wurde entschieden, dass Gemeinden im Besitz eines WIFI4EU-Vouchers eine zusätzliche Umsetzungsfrist gewährt wird. Grundsätzlich müsste die Installation eines örtlichen WIFI-Netzwerks innerhalb von 18 Monaten nach Vertragsunterzeichnung erfolgen, nun wurde entschieden, dass allen Gewinnern eines Vouchers ein zusätzliches halbes Jahr gewährt wird, um WIFI4EU-Projekte abzuschließen. Bis Februar konnten 4.000 der 8.900 WIFI4EU-Gemeinden den Installationsprozess abschließen.

Wie es indessen mit dem Programm in der neuen Förderperiode weitergeht, steht noch immer nicht fest. Auch wenn WIFI4EU im Rahmen der Connecting Europe Facility (CEF) grundsätzlich weitergeführt werden könnte, sind die Trilogverhandlungen über CEF noch nicht abgeschlossen, Gewissheit über die Zuweisung von Fördergeldern und allfällige nächste Calls wird es wahrscheinlich nicht vor dem Frühsommer geben.

Daniela Fraiß

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(Bild: ZVG)

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