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Personalia: Goldenes Verdienstzeichen für Wilhelm Waldl

23.6.2015 – Wilhelm Waldl, ehemaliger Bürgermeister der Gemeinde Oberwang in Oberösterreich, hat im Februar 2015 das Goldene Verdienstzeichen der Republik Österreich verliehen bekommen. Die Übergabe der Auszeichnung wird am 10. Juli 2015 in Linz durch den oberösterreichischen Landeshauptmann Josef Pühringer stattfinden.

Anschluss an die Westautobahn wichtigstes Vorhaben

Der 61-Jährige, der seine Karriere als Kommunalpolitiker im Jahr 1997 als Mitglied des Gemeinderates begann, war von 2003 bis 2014 Bürgermeister der Gemeinde Oberwang. In dieser Zeit konnte er wichtige Vorhaben in Angriff nehmen und umsetzen. Dazu zählen die Um- und Zubauten des Musikerheims, der Volksschule und des Kindergartens. Darüber hinaus war Waldl ein attraktives Freizeitangebot für junge Menschen ein Anliegen, weshalb die Errichtung eines Beach-Volleyballplatzes verwirklicht werden konnte.

“Das wichtigste Vorhaben war aber definitiv der Anschluss der Gemeinde an die Westautobahn im Jahr 2007. Zuvor hatten wir wegen des Lärms nur Nachteile, aber keinerlei Vorteile durch die Nähe zur A1. Erst durch die Anschließung hat die Gemeinde profitiert. Damit ging nämlich auch die Schaffung eines Betriebsgebiets einher, wodurch wir nicht nur viele Arbeitsplätze schaffen konnten, sondern auch die Wirtschaft angekurbelt haben. Wir sind heute eine der wenigen Gemeinden in Oberösterreich, die keine Schulden hat”, sagt Waldl über den Meilenstein seiner Bürgermeisterkarriere.

Tragischer Start ins Amt

Über die Auszeichnung war der Alt-Bürgermeister überrascht: “Die Gemeinde hat den Antrag eingereicht. Der Landeshauptmann, der mich als Bürgermeister immer unterstützt hat, hat mich angerufen, als er erfahren hat, dass mir das Verdienstzeichen verliehen wurde. Ich war einerseits schon ein bisschen überrascht, aber wir haben andererseits sehr viel in der Gemeinde geschafft.” Wilhelm Waldl denkt gerne an seine Zeit als Bürgermeister zurück, obwohl es nicht immer eine leichte Zeit war: “Gleich zu Beginn meiner Tätigkeit als Bürgermeister gab es einen tragischen Unfall in der Schule. Ein Kind wurde von einer herabfallenden Tafel erschlagen. Schlimmer hätte ich gar nicht ins Amt starten können”, sagt er nachdenklich, “aber danach ging es bergauf und es war eine schöne Zeit mit vielen Erfolgen.”




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