Wir schaffen Heimat.
Wir gestalten Zukunft.

MUT ZUR VERÄNDERUNG. SCHWUNG BEI DER UMSETZUNG.

Univ.-Prof. Dr. Martin KOCHER
Bundesminister für Arbeit und Wirtschaft

In seinem Impulsvortrag „Mut zur Veränderung, Schwung bei der Umsetzung“ ging Arbeitsminister Martin Kocher auf die die neuen Arbeitswelten und die Auswirkungen der Teuerung auf die Wirtschaft ein. Die Digitalisierung nehme bei allen diesen Entwicklungen eine große Rolle ein – sowohl bei neuen Arbeitsformen, aber auch für den Arbeitsmarkt und die Arbeitskräfte selbst. Der Alarmismus der Digitalisierung nach dem Motto „Die Roboter nehmen uns die Arbeit weg“ geistere seit den 60er Jahren herum. Doch aus dem sei eine Chance geworden. „Wir haben seit 2013 fast 500.000 neue Beschäftigte auf dem Arbeitsmarkt geschaffen – nicht zuletzt auch durch den Ausbau der Digitalisierung“, sagt der Arbeitsminister.

Österreich stehe aktuell vor der Situation, zu viel Arbeit, aber zu wenig Arbeitskräfte vorzufinden. Diese Veränderung habe sich nicht zuletzt durch die Coronapandemie entwicklelt – und die Durch die Pandemie hat sich unsere Arbeitswelt verändert und von den Veränderungen seien auch die Gemeinden stark betroffen. „Deswegen ist es auch auf Städte- und Gemeindeebene so wichtig, dass Entwicklungen vor Ort erklärt werden, um den Menschen Ängste zu nehmen.

Der Arbeitsmarkt generell entwickelt sich laut Kocher in Österreich sehr positiv. Dennoch stehe man vor der Herausforderung, wenige Arbeitslose zu haben, denen die höchste Zahl an offenen Stellen gegenüberstehe. Die Folge sei ein eklatanter Fachkräftemangel. Martin Kocher geht davon aus, dass sich diese Situation im Herbst und Winter entschärfen wird jedoch danach zu einer sehr herausfordernden Situation führen wird. Daher seien seiner Meinung nach alle Verantwortlichen gefragt, wieder mehr Fachkräfte zu motivieren und zu finden. Hebel entgegenzusteuern gebe es laut Kocher genug: „Einerseits gilt es die Arbeitslosen zu motivieren, aber auch Qualifizierungsmaßnahmen zu forcieren. Es gibt auch Potenzial im Bereich der Teilzeit,“ meint Kocher. Das Problem der Teilzeit sei, dass Teilzeit vor allem weiblich und mit wenig Stunden verbunden sei. Er plädiert dafür, dass der Faktor Arbeit entlastet wird und Kinderbetreuung und Betreuung von allen Personen, die betreut werden, ausgebaut werden – da sind laut Kocher auch die Gemeinden gefragt. „Der Ausbau muss hier so schnell wie möglich forciert werden, damit die Menschen aus der Teilzeit heraus kommen“, so der Arbeitsminister.

Um auch Menschen länger im Erwerbsleben zu halten, sieht Kocher Potenziale bei der betrieblichen Gesundheitsvorsoge und der Motivation der Menschen, länger im Job zu bleiben. „Denn längere Arbeitszeit, halte auch geistig und körperlich fit“, so Kocher. Ihm sei bewusst, dass nicht jeder Arbeitsplatz dafür geeignet sei. Die Digitalisierung biete hier aber gute Chancen, die Zeit des Erwerblebens für Menschen zu verlängern.

Zum Thema steigende Inflation meinte Kocher: „Die hohe Inflation ist zu einem guten Teil importiert, die Folgen der Teuerung sind massiv zu spüren, Österreichs Volkswirtschaft wird dadurch immer ärmer.“ Während der Staat in der Pandemie eine Verantwortung hatte, diese auszugleichen, sei das bei der importierten Inflation sehr schwer. Einmal mehr betont der Arbeitsminister die Auswirkungen der Teuerung gezielt einzusetzen für Menschen, die es brauchen – Kocher kündigt auch an, dass es weitere Hilfen geben werden muss.

Trotz der aktuell sehr herausfordernden Zeit hervorgerufen durch multiple Krisen geht Arbeitsminister Kocher von einem positiven Blick auf die Zukunft aus. „Wir gehen gestärkt aus dieser schwierigen Krise heraus, auch wenn sich geopolitisch einiges ändert.“

Kurzzusammenfassung

In seinem Impulsvortrag „Mut zur Veränderung, Schwung bei der Umsetzung“ ging Arbeitsminister Martin Kocher auf die die neuen Arbeitswelten und die Auswirkungen der Teuerung auf die Wirtschaft ein. Die Digitalisierung nehme bei allen diesen Entwicklungen eine große Rolle ein – sowohl bei neuen Arbeitsformen, aber auch für den Arbeitsmarkt und die Arbeitskräfte selbst. Der Alarmismus der Digitalisierung nach dem Motto „Die Roboter nehmen uns die Arbeit weg“ geistere seit den 60er Jahren herum. Doch aus dem sei eine Chance geworden. „Wir haben seit 2013 fast 500.000 neue Beschäftigte auf dem Arbeitsmarkt geschaffen – nicht zuletzt auch durch den Ausbau der Digitalisierung“, sagt der Arbeitsminister. Der Arbeitsmarkt generell entwickelt sich laut Kocher in Österreich sehr positiv. Dennoch stehe man vor der Herausforderung, wenige Arbeitslose zu haben, denen die höchste Zahl an offenen Stellen gegenüberstehe. Die Folge sei ein eklatanter Fachkräftemangel. Hebel entgegenzusteuern gebe es laut Kocher genug. Trotz der aktuell sehr herausfordernden Zeit hervorgerufen durch multiple Krisen geht Arbeitsminister Kocher von einem positiven Blick auf die Zukunft aus. „Wir gehen gestärkt aus dieser schwierigen Krise heraus, auch wenn sich geopolitisch einiges ändert.“

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