Mit gutem Beispiel voran: Die „grüne“ Betriebsführung von UNIQA

Die Wissenschaft ist sich einig: Um den Klimawandel aufzuhalten, müssen CO2-Emissionen massiv eingespart werden. Wenngleich die Industrie, der Verkehr und die Energieerzeuger mit über 60 Prozent immer noch die meisten Emissionen verursachen, müssen wir alle – über Branchengrenzen hinweg – an einem Strang ziehen und unsere natürlichen Ressourcen schonen. Das gilt auch für die Finanz- und Versicherungswirtschaft. Absichtserklärungen und Lippenbekenntnisse reichen dafür nicht mehr aus. Wer eine nachhaltigere Welt will, muss jetzt entschieden handeln und mit gutem Beispiel vorangehen.

Deshalb setzen wir als UNIQA seit Jahren nicht nur auf die Steigerung unserer „grünen“ Veranlagungen und die Entwicklung nachhaltiger Produkte, sondern auch auf eine umweltschonendere Betriebsführung. Denn nur, wenn wir unseren eigenen ökologischen Fußabdruck verkleinern, können wir UNIQA wie geplant bis 2040 in die Klimaneutralität führen.

Genau hinschauen beim Energieverbrauch

Um den Strom-, Wärme- und Wasserverbrauch in den rund 90 Service-Centern, den 9 Landesdirektionen und in der UNIQA Zentrale in Österreich zu analysieren, haben wir das UNIQA Energiemonitoring-System entwickelt. Damit kann unser Energieverbrauch zeitaktuell abgerufen und überwacht werden. So erkennen unsere Energie-Expertinnen und -Experten selbst kleine Abweichungen vom optimierten Normalbetrieb und können bei Bedarf sofort gegensteuern. „Das Energiemonitoring-System ist innerhalb der Versicherungsbranche in seiner Dimension ein Alleinstellungsmerkmal von UNIQA und beweist den Ehrgeiz, den eigenen Energie- und Ressourcenverbrauch laufend zu minimieren“, erklärt Stephan Neuberger, Leiter Energiemonitoring UNIQA. „Effizienzsteigerungen von 20 Prozent und mehr sind dabei keine Seltenheit“, fährt Neuberger fort.

2020 wurde der Jahresenergiebedarf von 85 Haushalten eingespart

Im vergangenen Jahr konnten österreichweit durch Effizienzmaßnahmen über das Energiemonitoring rund 300.000 kWh Strom und knapp 600.000 kWh an Fernwärme und Erdgas eingespart werden. Das entspricht dem Energieverbrauch von ungefähr 85 Haushalten innerhalb eines Jahres. Neben diesen laufenden Effizienzsteigerungen werden wir in den nächsten Jahren an mehreren Standorten in Österreich den Anteil erneuerbarer Energien erhöhen – etwa durch die Errichtung von Photovoltaikanlagen. Neuberger ist von den Maßnahmen überzeugt: „Da wir als Versicherung als eine der ersten Branchen die Kosten von Unwetterschäden und anderen Naturkatastrophen tragen, sollte es unser oberstes Gebot sein, Klimaschutz auch in der eigenen Betriebsführung durchzusetzen.“

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