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Juli-Vorschüsse im sommerlichen Hoch

Verrechnungstechnische Effekte bei Körperschaftsteuer und Mineralölsteuer sorgen für österreichweit plus 7,4 Prozent bei den aktuellen Juli-Vorschüssen.

Wie schon in den vergangenen Monaten weicht das Aufkommen an Mineralölsteuer aus verrechnungstechnischen Gründen stark vom jeweiligen Vergleichsmonat des Vorjahres ab. Den aktuellen Juli-Vorschüssen liegt das Abgabenaufkommen vom Mai zugrunde und jenes der MÖSt lag um fast 60 Prozent über jenem aus dem Mai 2018. Einen ebenso deutlichen Ausreißer stellt aktuell die Körperschaftsteuer dar, die im Mai 2019 mehr als 300 Millionen Euro (rund 20%) über dem Aufkommen vom Mai 2018 liegt. Trotz einer stagnierenden Umsatzsteuer sorgen diese Ergebnisse gemeinsam mit der weiterhin soliden Lohnsteuer (+5,8%) für einen Zuwachs der Juli 2019-Vorschüsse der Gemeinden ohne Wien von 7,4 Prozent (Wien +9,0%).


Salzburger und Vorarlberger Gemeinden zweistellig im Plus

Wie bekannt hängt die länderweise Entwicklung der Vorschüsse zu einem Gutteil vom monats- und länderweisen Aufkommen der Grunderwerbsteuer ab. Nachdem das örtliche Aufkommen der Grunderwerbsteuer in Salzburg (+37%) und in Vorarlberg (+22%) zulegte, stiegen die Juli-Vorschüsse der Salzburger (+10,6%) und der Vorarlberger Gemeinden (+10,0%) im zweistelligen Bereich an, während die niederösterreichischen Gemeinden (dort verzeichnete die Grunderwerbsteuer einen deutlichen Rückgang) diesmal mit 5,5 Prozent den schwächsten Zuwachs bei den aktuellen Vorschüssen vorweist.

Redaktion – 26.06.2019




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