European Umbrella March – Gemeinden können ein Zeichen setzen

29.4.2015 – 2.894 Menschen suchten im März 2014 in Österreich um Asyl an. Das sind um 117 Prozent mehr als noch 2014. In den ersten drei Monaten haben bereits über 10.000 Menschen in Österreich Zuflucht gesucht – zum Vergleich waren es im selben Zeitraum des Vorjahres etwas über 4.000 Personen. Die Aufnahme all dieser Flüchtlinge war in den letzten Monaten ein gemeinsamer Kraftakt von Bund, Ländern und Gemeinden. In vielen Gemeinden entwickelte sich eine große Hilfsbereitschaft und viele Menschen organisierten konkrete Hilfsangebote. So wird Wohnraum zur Verfügung gestellt und zusätzlich werden Deutschkurse und wichtige Freizeitaktivitäten organisiert.

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©Asylkoordination Österreich
Jede Gemeinde kann rund um den 20. Juni eine Veranstaltung organisieren, um so auf die vielen Menschen, die sich für die Flüchtlinge in der Gemeinde engagieren, aufmerksam zu machen. Unterstützung gibts bei der Asylkoordination Österreich.

Gemeinsam für eine bessere Asylpolitik in Österreich

Am European Umbrella March, der ein gemeinsames Zeichen für Solidarität ist, aber auch das Engagement vieler Freiwilliger in den Gemeinden hervorheben soll, können sich alle Gemeinden beteiligen. Konkret unterstützen Sie mit einem Schirm-Marsch in Ihrer Gemeinde die Forderung nach einer legalen Einreisemöglichkeit, einer Arbeitserlaubnis für Asylwerber, Startwohnungen, ausreichend Deutschkursen auf unterschiedlichem Niveau, Schulungsmaßnahmen und die Anerkennung mitgebrachter Qualifikationen. 

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©Asylkoordination Österreich
In Wien und vielen Landeshauptstädten sind bereits Veranstaltungen geplant.

Kleine Veranstaltungen an möglichst vielen Orten

Rund um den internationalen Flüchtlingstag am 20. Juni finden in ganz Europa “Regenschirm-Märsche” statt. Gerade im Jahr der stärksten Zuwanderung bisher ist es wichtig, dass möglichst viele Gemeinden ein starkes Zeichen setzen. Die Asylkoordination Österreich unterstützt die lokalen Organisatoren mit Regenschirmen, Beratung und Infomaterial von UNHCR, der Asylkoordination Österreich und anderen Hilfsorganisationen. Die Asylkoordination Österreich kauft die Schirme zentral ein und gibt sie zum Selbstkostenpreis an die Gemeinden weiter. Städte wie Linz am 17. Juni, Amstetten und Villach am 19. Juni oder Wien am 19. Juni unterstützen den Umbrella March bereits.

Interessierte Kommunen können sich bei der Asylkoordination Österreich bei Dr. Herbert Langthaler (01/5321291/12, langthaler(at)asyl.at) melden.

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Auch Gemeindebund-Präsident Helmut Mödlhammer setzt ein Zeichen für mehr Solidarität. ©Gemeindebund

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