Ertragsanteile Feb. ‘14: Hoher Abgaben-Dezember – sprudelnde Februar-Einnahmen

Das Jahr 2014 geht für die Gemeinden auch im Februar positiv weiter. Die hohen Abgabeneinnahmen im Dezember 2013, führen zu deutlichen Zuwächsen der Februar 2014 Vorschüsse gegenüber jenen des Vorjahres. Besonders positiv entwickelten sich die veranlagte Einkommensteuer, die sich gegenüber dem Vergleichsmonat Dezember 2012 annähernd verdreifachte und die Körperschaftsteuer, die im vergangenen Dezember wieder deutlich positiv war. Die Grunderwerbsteuer verzeichnete zum Ende des abgelaufenen Jahres ebenfalls eine solide Steigerung und sorgte durch ihre Verteilung nach dem länderweisen Aufkommen einmal mehr für unterschiedlich starke Zuwächse bei den Ertragsanteil-Vorschüssen der Gemeinden.

Vergleich_Bundesländer_Februar_2013_und_2014

8,2 Prozent in Tirol, 4,3 Prozent in Kärnten und der Steiermark

Die stärksten Zuwächse bei den aktuellen Februar-Vorschüssen verzeichnet Tirol mit +8,2 Prozent, die schwächsten teilen sich Kärnten und die Steiermark mit +4,3 Prozent gegenüber dem Februar 2013. Insgesamt legen die Ertragsanteil-Vorschüsse der Gemeinden ohne Wien im Februar 2014 um satte 6,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr zu.

Vergleich_Österreich_Februar_2013_und_2014

Steigerung der ersten zwei Monate bei fünf Prozent

Kärnten ist auch beim bisherigen Jahrenvergleich der Monate Jänner und Februar mit dem gleichen Zeitraum des Vorjahres Schlusslicht. In den ersten zwei Monaten konnten sich hier die Ertragsanteile um nur 2,5 Prozent steigern. Im Vergleich dazu entwickelten sich die Einnahmen aus den Ertragsanteilen in Oberösterreich um erfreuliche 5,8 Prozent deutlich positiv. Im Schnitt liegen die Gemeinden ohne Wien bei einem Wachstum von fünf Prozent.

Zwischenabrechnungsergebnis dürfte doch positiv ausfallen

Aufgrund der angeführten hohen Abgabeneinnahmen im Dezember 2013 wird wohl das befürchtete negative Zwischenabrechnungsergebnis 2013, dass mit den Vorschüssen im März 2014 verrechnet wird, nicht eintreten. Im Oktober rechnete das BMF anlässlich seiner neuen Prognose hierbei noch mit etwa  minus 25 Millionen Euro, es dürfte sich jedoch ein leicht positives Zwischenabrechnungsergebnis 2013 ausgehen.

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