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Hilfsbereitschaft aus dem App-Store

Die Mitfahrbörse „ummadum“ präsentierte in der zweiten Woche der Corona-Ausgangsbeschränkungen ihr neues Feature der Hilfsfahrten. Damit können sich Hilfsbereite und Hilfesuchende einfach und kostenlos vernetzen.

Solidarität im Mittelpunkt der Krise: Aktuell formen sich überall in Österreich solidarische Gemeinschaften, um einander in dieser schwierigen Zeit zu helfen – unter anderem auch in der Welt der heimischen Mitfahrbörsen. Die App „ummadum“ erweiterte mit 23. März 2020 ihr Angebot. Nun ist es auch möglich, Hilfsfahrten per App anzubieten und anzunehmen.

Mit nur wenigen Klicks können sich Hilfebietende und Hilfesuchende in der App "ummadum" vernetzen. Lebensmittel transportieren, zur Apotheke fahren oder mit dem Hund Gassi gehen: In der App kann jeder kostenlos Hilfe anbieten und danach suchen. (Bildquelle: Ummadum)
Mit nur wenigen Klicks können sich Hilfebietende und Hilfesuchende in der App „ummadum“ vernetzen. Lebensmittel transportieren, zur Apotheke fahren oder mit dem Hund Gassi gehen: In der App kann jeder kostenlos Hilfe anbieten und danach suchen. (Bildquelle: Ummadum)

Koordinationstool der Hilfe

Ältere Menschen, Immungeschwächte und all jene, die bereits unter Quarantäne stehen, haben es derzeit nicht unbedingt leicht, in den Supermarkt oder die Apotheke zu kommen. Viele wollen helfen, und damit diese Hilfsbereitschaft auch bei allen Hilfesuchenden ankommt, bietet sich der digitale Weg der Vernetzung ideal an.

Bisher machte sich die App „ummadum“ vorrangig in Tirol einen Namen, mit seinem Service für Fahrgemeinschaften und Pendler. „ummadum“ kombiniert eine Mitfahrbörse mit einem Belohnungssystem, das gemeinsames Fahren mit Einkaufspunkten belohnt, um so auch die lokale Wertschöpfung zu steigern. Dieses System rückt in Zeiten des Social Distancing klarerweise in den Hintergrund. Aber mit seinem Organisationstool für helfende Hände zeigt „ummadum“ in der Corona-Krise die große Hilfsbereitschaft der Österreicherinnen und Österreicher auf.

"You'll never be alone" ist "ummadum"s Slogan, deren Hilfs-Koordinationstool will sicherstellen, dass auch wirklich niemand im Stich gelassen wird. (Bildquelle: Ummadum)
„You’ll never be alone“ ist „ummadum“s Slogan, deren Hilfs-Koordinationstool will sicherstellen, dass auch wirklich niemand im Stich gelassen wird. (Bildquelle: Ummadum)

Wie funktioniert’s?

Zu allererst müssen sich Interessierte die „ummadum“-App installieren, diese gibt es gratis im Google Play Store und im Apple-Store. Nach einer kurzen Registrierung können Freiwillige, Hilfsorganisationen und Vereine ihre geplanten Fahrten in der App teilen, und diese so für Personen mit eingeschränkter Mobilität sichtbar machen. Durch einen einfachen Klick in der „ummadum“-App können Hilfesuchende um Unterstützung anfragen. Die Details der Bestellung und der Übergabemodus werden via SMS, Telefon oder Mail vereinbart. Der Service kann somit komplett kontaktlos ausgeführt werden. Das Feature steht allen kostenlos zur Verfügung.

Lösungen gemeinsam vorantreiben

Ziel des Features der Hilfsfahrten ist es, alle bestehenden Hilfsangebote ziviler sowie staatlicher Initiativen organisationsübergreifend zu bündeln. Weniger und besser ausgelastete Hilfsfahrten bedeuten weniger Risiko für Neuinfektionen. „Wir wollen es nicht klein reden – es ist eine Mammutaufgabe vor der Österreich und sogar die ganze Welt derzeit steht. Wir sehen jedoch auch die Chance gerade in der Krise, zusammen zu stehen und innovative Lösungen gemeinsam voranzutreiben, die kurzfristig helfen und langfristig positive Effekte für die Wirtschaft, die öffentliche Hand und alle Bürgerinnen und Bürger erzielen“, ist „ummadum“-Gründer und CEO René Schader zuversichtlich.

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Emina Ayaz

Emina Ayaz

Regulär steht „ummadum“ als Mitfahrbörse zur Verfügung. Dieses Angebot bleibt für Personen, die gemeinsam arbeiten, bestehen. (Bildquelle: Ummadum)