Über zwei Drittel der Haushalte haben ultraschnelles Internet

Wie gut oder weniger gut das Internet im eigenen Ort ist, ist im Breitbandatlas ersichtlich. Jetzt zeigt das Online-Tool des Ministeriums für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus auch, wo es bereits eine Mobilfunk-Versorgung mit 5G gibt. Der Breitbandatlas wurde kürzlich aktualisiert und bietet nun eine Reihe neuer Funktionen.

Gigabit-Anschluss in 38 Prozent der Haushalte

Die zentrale Informationsplattform “Breitbandatlas”, die einen Überblick über die Breitbandversorgung in Österreich gibt, wurde neu gestaltet. Sie zeigt unter anderem, dass für bereits 38 Prozent der österreichischen Haushalte Gigabit-Anschlüsse verfügbar sind. Auf der Karte kann man sich unterschiedliche Dinge anzeigen lassen: Rechts oben kann man zwischen Festnetz, Mobilfunknetz und gefördertem Ausbau wählen. Bei Klick auf eine bestimmte Region bzw. Gemeinde erfährt man, wie die Versorgung dort jeweils aussieht. In einer Suchzeile kann man auch nach der eigenen Gemeinde suchen. Neu ist der sogenannte 5G-Monitor – er zeigt, wo welche Mobilfunktechnik von welchem Anbieter verwendet wird. Anzeigen lässt sich das per Klick auf den Button Mobilfunknetz. Danach kann man den jeweiligen Anbieter auswählen.

Der Breitbandatlas zeigt transparent die Versorgung mit Internet in Österreichs Regionen. ©BMLRT
Der Breitbandatlas zeigt transparent die Versorgung mit Internet in Österreichs Regionen. ©BMLRT

Hälfte der Haushalte hat Zugang zu 5G

Insgesamt haben bereits 50 Prozent der österreichischen Haushalte eine Versorgung mit 5G. Die Voraussetzungen für einen flächendeckenden Ausbau wurden mit der zweiten 5G-Frequenzauktion im Sommer des Vorjahres geschaffen. Dabei wurde auch fixiert, dass bis 2025 rund 1.700 Katastralgemeinden, die aktuell mit Mobilfunk unterversorgt sind, leistungsfähige Mobilfunk-Breitbandversorgung erhalten. Das sind rund 80 Prozent der bisher unterversorgten Gebiete.

Derzeit haben bereits 99 Prozent der Bevölkerung Zugang zu einer Grundversorgung mit Festnetz-Breitband mit bis zu 10 Mbit/s. Die Versorgung mit ultraschnellen Anschlüssen (schneller als 100 Mbit/s) liegt derzeit bei 68 Prozent, bis 2024 durch geförderten Ausbau bei mindestens 77 Prozent. Hierzulande gibt es damit eine bessere Internetversorgung als etwa in Deutschland. Innerhalb Österreichs stehen Salzburg, Wien und Tirol an der Spitze bei der Gigabit-Versorgung.

Der Breitbandatlas zeigt auch, wo Förderungen für den flächendeckenden Breitbandausbau gewährt wurden. Seit 2015 wurden rund 900 Millionen Euro an Förderungen ausgeschüttet. Damit werden Ausbauprojekte in mehr als 1.300 Gemeinden umgesetzt. Privatwirtschafliche Unternehmen sind für den Ausbau in 60 Prozent der Haushalte verantwortlich. Den Link zum Breitbandatlas finden Sie unten.

(Quelle: BMLRT)

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Eva Schubert

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