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Stanz b. Landeck: Beer übernimmt

In der beschaulichen Tiroler Gemeinde Stanz bei Landeck gibt es einen neuen Bürgermeister. Ferdinand Beer wurde in der ersten Juliwoche 2019 vom Gemeinderat einstimmig in die höchste Position des Ortes gewählt. Davor fungierte er als Vizebürgermeister für den kürzlich verstorbenen Martin Auer. Die etwa 600 Einwohner/innen starke Gemeinde ist bekannt für seine zahlreichen Brennereien und die unübertroffen süßen Zwetschken. Der kleine Ort beherbergt 65 Brennereien bei 180 Haushalte – “das heißt etwa jeder dritte Stanzer Haushalt führt eine Brennerei”, zeigt sich der frisch gebackene Bürgermeister stolz.

“Es ist wichtig, dass wir füreinander da sind.”

Der gebürtige Stanzer begann seine Karriere im Gemeinderat bereits vor 27 Jahren. Den Großteil dieser Zeit saß Beer auch im Gemeindevorstand. Zur Politik ist er gekommen, weil er sich für seinen Heimatort einsetzen wollte. “Es ist wichtig, dass wir füreinander da sind”, sagt Beer zu seinen Beweggründen sich zu engagieren. Nachdem sein Vorgänger früh verstorben war, kam die Amtsübernahme für Beer eher überraschend. Zivilberuflich arbeitet der 56-Jährige seit mittlerweile 27 Jahren als Werkstättenleiter bei der landwirtschaftlichen Genossenschaft Landeck. Den Job wird er auch weiterhin neben seinen Tätigkeiten im Bürgermeisteramt ausüben.

Beer-en starke Projekte geplant

Vorerst will Beer die Projekte seines Vorgängers weiterführen. Dazu zählen die Revitalisierung des Pfarrhäusls und die Unterbringung der Tagespflege für Senior/innen darin. Außerdem ist eine Alterserweiterung für unter Dreijährige im Stanzer Kindergarten geplant. Betreffend der Trinkwasserversorgung des Ortes schmiedet Beer bereits erste Pläne für eine Erweiterung.

Harmonie im Gemeindeamt

“Einen guten Bürgermeister macht aus, dass er unparteiisch ist, und dass er sich um die Belange der Bevölkerung kümmert”, sagt der Stanzer Bürgermeister. Er arbeitet sehr gerne in der Gemeinde und nimmt auch diese neue Herausforderung mit Begeisterung an. Der gute Zusammenhalt innerhalb des Gemeindeamts stellt für ihn einen konstanten Höhepunkt seines politischen Werdegangs dar. “Es läuft sehr harmonisch ab”, lobt Beer seine Kolleginnen und Kollegen.




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