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„Für alle ein offenes Ohr“

Die 3.500-Einwohner-Gemeinde Theresienfeld hat seit 10. September 2018 eine neue Bürgermeisterin: Altbürgermeister Theodor Schilcher übergab im Rahmen der Gemeinderatssitzung den Bürgermeistersitz an seine bisherige Vizeortschefin Ingrid Klauninger.

Gelernt ist gelernt

Ingrid Klauninger kennt als gebürtige Theresienfelderin die Besonderheiten und Spezifika der Gemeinde in- und auswendig. Bereits im Jahre 1999 engagierte sich Klauninger erstmals im Gemeinderat, seitdem blieb sie der Kommunalpolitik ihres Heimatortes treu. 2004 trat Klauninger in den Gemeindevorstand ein, seit 2013 bekleidete sie das Amt der Vizebürgermeisterin.

Die neue Bürgermeisterin studierte Politikmanagement und trägt den Titel Master of Science. Besonders diese Fähigkeiten und Kompetenzen, machten die 53-Jährige zur Nachfolgerin des scheidenden Bürgermeisters Theodor Schilcher, der aus Altersgründen das Amt mit 10. September zurücklegte.

Empathie als Schlüssel

„Als Bürgermeisterin muss man über viele Fähigkeiten verfügen. Vor allem muss man zuhören und sich in verschiedene Lebenslagen und Situationen einfühlen können“, meint Bürgermeisterin Klauninger. Der Mutter eines 15-jährigen Sohnes sind viele Anliegen, vor allem von Eltern und Familien, nicht fremd. Schwerpunkte in ihrer bisherigen Tätigkeit im Gemeinderat waren bereits seit langem Sozialfragen, die Bildungseinrichtungen sowie das Vereinswesen – Punkte die sie auch in Zukunft forcieren will.

Ambitionierte Visionen

In der Vergangenheit hat Ingrid Klauninger bereits Projekte wie die Eröffnung von neuen Kindergartengruppen, sowie die Erweiterung des Ferienangebots zu ihren Erfolgen zählen dürfen. In Zukunft möchte sie die Initiative auch im größeren Maßstab verfolgen: Mit Weitblick möchte sie sich um viele integrale Bestandteile der Gemeinde, wie die Infrastruktur, die Wohnsituation aber gerade auch die Bildungspolitik künftig ausgewogen widmen.

Netzwerken

Auf die Frage hin, was einen guten Bürgermeister ausmacht, antwortet Klauninger: „Ich werde für alle ein offenes Ohr haben“ – persönlichen Dialog schätzt die neue Ortschefin. Politisch berichtet Klauninger von ihrer Ambition, in Zukunft weiter einen „konstruktiven, gemeinsamen Weg“ mit den anderen im Gemeinderat befindlichen Parteien FPÖ und ÖVP zu gehen. Besonders freut sie der Vertrauensvorschuss im Gemeinderat: Mit nur zwei Gegenstimmen wurde sie im Plenum als neue Bürgermeisterin bestätigt.




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