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65. Gemeindetag ist eröffnet

Gemeindebund-Chef Alfred Riedl, Staatssekretärin Karoline Edtstadtler, Vorarlbergs Gemeindeverbands-Chef Harald Köhlmeier und Dornbirns Bürgermeisterin Andrea Kaufmann eröffneten in einer übervollen Messehalle den 65. Österreichischen Gemeindetag.

Moderatorin Heidi Winsauer mit Gemeindebund-Präsident Bgm. Mag. Alfred Riedl. ©Schuller/Gemeindebund
Moderatorin Heidi Winsauer mit Gemeindebund-Präsident Bgm. Mag. Alfred Riedl. ©Schuller/Gemeindebund

Zum ersten Mal findet ein Österreichischer Gemeindetag mit einer Kommunalmesse in Vorarlberg statt. Damit gewinnt das kommunale Großereignis an besonderer Bedeutung. Rund 1.700 Kommunalvertreter sind nach Dornbirn gekommen, um sich über die neuesten kommunalen Entwicklungen zu informieren, aber auch mit den anwesenden hohen Politikern wie beispielsweise Karoline Edtstadler über die Anliegen zu sprechen. Bei der Eröffnung waren neben Edtstadler, auch die Gastgeber Dornbirns Bürgermeisterin Andrea Kaufmann, Vorarlbergs Gemeindeverbands-Präsident Harald Köhlmeier und Gemeindebund-Präsident Alfred Riedl anwesend. Für eine swingende musikale Umrahmung sorgte der Dornbirner Bigbandclub mit George Nussbaumer (bekannt vom Song Contest).

Dipl.-Vw Andrea Kaufmann, Bürgermeisterin der Stadt Dornbirn ©Schuller/Gemeindebund
Dipl.-Vw Andrea Kaufmann, Bürgermeisterin der Stadt Dornbirn ©Schuller/Gemeindebund

Integration in Vorarlberg zeigt großen Zusammenhalt

Als ein wesentliches Beispiel für den außergewöhnlichen Zusammenhalt nannten sowohl Kaufmann als auch Köhlmeier den Umgang der Vorarlberger Gemeinden mit der Flüchtlingswelle. „Ich sehe zwei zentrale Stärken der Vorarlberger Gemeinden: Die ausgeprägte Solidarität und ein Wille zur Zusammenarbeit“, so Köhlmeier bei der Eröffnung.

Aus seiner Sicht werden die Aufgaben immer zahlreicher und komplexer. Daher sei es essentiell, dass die Gemeinden Plattformen haben, auf denen sich die Gemeinden austauschen können. „Was nicht fehlen darf ist natürlich ein attaktives Rahmenprogramm“, so Köhlmeier schmunzelnd.

Mag. Karoline Edtstadler, Staatssekretärin im Bundesministerium für Inneres ©Schuller/Gemeindebund
Mag. Karoline Edtstadler, Staatssekretärin im Bundesministerium für Inneres ©Schuller/Gemeindebund

Edtstadler kündigt Attraktivierung des Zivildienstes an

Staatssekretäin Karoline Edtstadler, die unter anderem auch für den Zivildienst zuständig ist, betonte, dass die Posten, die für Zivildiener geeignet sind, steigen: „Gleichzeitig kommen nun die geburtenschwachen Jahrgänge.“ Dennoch sei die Versorgungssicherheit gerade beim Roten Kreuz gewährleistet. „Das Rote Kreuz ist uns immanent wichtig. Die Auslastung liegt bei 95 Prozent. Daher kann man noch nicht von einem Engpass sprechen“, so Edtstadler.

„Man kann aber niemanden vorschreiben, wo er seinen Zivildienst antritt. Man kann zum Beispiel niemanden, der kein Blut sehen kann, zum Roten Kreuz einteilen. Daher ist mir Wahlfreiheit ganz wichtig“, sagt Edtstadler. Dennoch ist es Zeit zu handeln, denn beim Zivildienst gibt es einen Rückgang von zehn Prozent. Edtstadler will mit einem Paket zu Attraktivierung reagieren: „Nächste Woche möchte ich ein kleines Paket mit einigen Maßnahmen zur Attraktivierung in den Ministerrat einbringen.“

Bgm. Harald Köhlmeier, Präsident des Vorarlberger Gemeindeverbandes ©Schuller/Gemeindebund
Bgm. Harald Köhlmeier, Präsident des Vorarlberger Gemeindeverbandes ©Schuller/Gemeindebund

Riedl: „Regierung als Gesprächspartner“

Gemeindebund-Präsident Alfred Riedl zeigte sich über die anwesende Staatssekretärin erfreut. „Um gemeinsam etwas für Österreich zu bewegen, braucht es die gute Gesprächsbasis mit dem Bund. Daher möchte ich dir, liebe Karoline, für die Offenheit und die persönliche Gesprächsbasis, die wir haben, danken.“

Gleichzeitig mit dem Gemeindetag wurde auch die Kommunalmesse eröffnet. Riedl: „Die Kommunalmesse zeigt uns, wohin wir uns entwicklen können und wollen. Es ist eine Einladung, es gibt, immer wieder Initialzündungen für technische Innovationen zu geben.“




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