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Worauf Sie bei „Gratis-Angeboten“ der „Donau Chemie Deutschland“ achten müssen!

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Immer wieder wird der Österreichische Gemeindebund von Gemeinden kontaktiert, die nicht bestellte Post der Donau-Chemie Deutschland bekommen: Aktuell treten besonders steirische Gemeinden an die Interessensvertretung – weshalb wir nach Prüfung der Angelegenheit die Gemeinden unbedingt zur Vorsicht aufrufen möchten, da es sich um Betrugs ähnliche Angebote handelt.

Wie läuft die „Masche“ der Donau-Chemie Deutschland konkret ab?

Österreichs Gemeinden werden mit Angeboten für ein „Bitumen-Band“ (Bitu-Dämpfungsband) der „Donau-Chemie Deutschland“ kontaktiert. Vertreter der Firma Donau Chemie Deutschland stellen dieses Produkt den Gemeinden vor, und bieten bei der Vorstellung des Produktes auch den Versand von kostenlosen Gratis-Mustern des „Bitumen Bands“ an. Der Haken an der Geschichte: Dem Paket der Firma Donau-Chemie Deutschland wird auch eine saftige Rechnung beigefügt – in der Höhe von 596,20 Euro.

Auf Email- und Telefonanfragen reagiert das Unternehmen Donau Chemie Deutschland in Tegernheim (Bayern) nicht, bzw. wird man laut den Gemeinden „vertröstet“. Schickt man das Gratis-Probepaket nach Deutschland zurück, kommt dieses wieder retour an die österreichische Gemeinde. Kurze Zeit später landet auch schon das erste Mahnschreiben der Donau Chemie Deutschland im Briefkasten… So geschehen u.a. in den niederösterreichischen Gemeinden Petronell-Carnuntum, Leitzersdorf, Großebersdorf oder Nussdorf ob der Traisen. Aktuell werden auch Gemeinden in der Steiermark mit derartigen Angeboten „belästigt“.

Der Sachverhalt läuft in allen Gemeinden nach dem gleichen Schema ab. Am Ende wird die Gemeinde mit Mahnschreiben über Produkte konfrontiert, die sie nie bestellt hat, bzw. die von der Firma Donau Chemie Deutschland als Gratis-Proben angeboten wurden.

Der Österreichische Gemeindebund mahnt zur Vorsicht im Zusammenhang mit Produkt-Angeboten der genannten Firma.

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