Veranstaltungsübersicht
Datum: Mittwoch, 19. November 2025
Veranstaltungsbeginn: 11.00 Uhr (Veranstaltungsende: 14.00 Uhr)
Registrierung: ab 10.00 Uhr
Ort: Haus der Industrie, Schwarzenbergplatz 4, Urban Saal, 1030 Wien
Öffentliche Erreichbarkeit: U1/U2/U4: Station Karlsplatz, U4: Station Stadtpark; Straßenbahnen (Linie D/2/71): Station Schwarzenbergplatz
Parkmöglichkeit: CONTIPARK Tiefgarage Karlsplatzgarage, Mattiellistraße 2-4, 1040 Wien
Zielgruppe: Stakeholder Orts- und Regionalentwicklung, Gemeinden
Format: vor Ort und Online (Live über Teams)
Der demografische Wandel verändert unsere Gemeinden spürbar. Bis 2035 wird der Anteil der über 65-Jährigen in Österreich auf über 25 % steigen. Damit wächst der Bedarf an Vorsorge, Prävention, Betreuung, Begleitung und Pflege – aber auch an lokalen Antworten auf die Frage: Wie sichern wir gutes Leben im Alter? Gemeinden sind Mit-Finanzierer und Mit-Verantwortliche im Pflegesystem, vor allem aber Gestalter des Lebensraums für gutes Altern in Würde. Diese Entwicklungen stellen unsere Gemeinden vor massive Herausforderungen. Finanzmittel und Personal sind knappe Ressourcen. Es wird neue, intelligente Versorgungs- und Vorsorgekonzepte brauchen, die solidarisch und finanzierbar sind. Zudem gilt es, die Chancen und Potenziale von Digitalisierung und Prävention besser zu nutzen. Die Tagung soll als erste von insgesamt 3 Teilen zunächst Zahlen, Daten und Fakten zur aktuellen Lage und zu künftigen Herausforderungen auf den Tisch bringen. Darauf aufbauend wird Raum für Reflexion über realistische und zukunftsfähige Lösungsansätze geboten.
Der Österreichische Gemeindebund lädt Sie daher herzlich zu einer Diskussionsveranstaltung mit Expertinnen und Experten ein. Sie bildet den Startpunkt zur Erarbeitung einer „Kommunalen Vorsorge- und Pflegestrategie“.
NACHLESE
PRÄSENTATIONEN
- Stephan Marik-Lebeck: "Aktuelle demographische Entwicklung in Österreich und Prognose"
- Franz Kolland/Rebekka Steinlechner: Altersalmanach 2024
- Elisabeth Anselm, Geschäftsführerin Hilfswerk Österreich: "STATUS UND ZUKUNFT DER PFLEGE IN ÖSTERREICH, DEUTSCHLAND, DEN BUNDESLÄNDERN UND GEMEINDEN"
- Robert Ritter Kalisch: "Digitales Pflegeheim Liebigstraße"
- Christoph Gleirscher: "Mobile Dienste und die Hilfen in den eigenen vier Wänden"
- Ulrike Famira Mühlberger: "Zur Finanzierung der Langzeitpflege"
- Cornelia Altreiter Windsteiger: "So gestalten wir gemeinsam die Pflege & Betreuung in OÖ"
- Jakob Doppler: "Inwieweit können Ambient Assisted Living (AAL) Systeme ältere Menschen bei einem längeren und selbstständigeren Leben im eigenen Wohnumfeld unterstützen?"
- Birgit Trukeschitz: "Digitalisierung in Vorsorge & Pflege: ja, aber wie?"
VIDEO & BILDER
Die Bilder können unter dem Zusatz des Copyrights ©Andreas Hussak honorarfrei in Druck– oder Online-Medien verwendet werden.
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Demografische Entwicklungen und gesellschaftliche Trends
- Österreich wird ab 2040 schrumpfen – und dabei deutlich altern“ –
Stephan Marik-Lebeck, Direktion Bevölkerung, Bereichsleitung Demographie & Gesundheit, Statistik Austria - Alters-Almanach Niederösterreich – Franz Kolland, Leitung Kompetenzzentrum Gerontologie und Gesundheitsforschung Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften
So pflegt Österreich
- Status und Zukunft der Pflege in Österreich, Deutschland, den Bundesländern und Gemeinden – Elisabeth Anselm, Geschäftsführerin Hilfswerk Österreich
- Status Heimbetreuung – Robert Ritter-Kalisch, Geschäftsführer der SZL Seniorenzentren Linz
- Mobile Dienste und die Hilfen in den eigenen 4 Wänden – Christoph Gleirscher, Geschäftsführer Hilfswerk Niederösterreich
- Lokale Angebote zur Unterstützung pflegender Angehöriger – Karin Ebner, Leiterin Tagesstätte für SeniorInnen, St. Georgen am Ybbsfelde
- Status 24-Stunden-Betreuung – Günther Huber, Fachgruppe der Personenberatung und Personenbetreuung Wirtschaftskammer Österreich, Geschäftsführer der Agentur Vitabene
So finanziert sich die Pflege in Österreich
Müssen wir den Generationenvertrag neu verhandeln?
- Ulrike Famira-Mühlberger, Ökonomin, WIFO
- Cornelia Altreiter-Windsteiger, Leitung Gruppe Soziales, Landesregierung Oberösterreich
Woran forscht die Pflegewissenschaft und worüber denkt die Pflegewirtschaft nach?
- Werden Sozialraumorientierung, Individualisierung und Wahlmöglichkeit bei den Angeboten das Maß sein? – Martin Löfler, Geschäftsführer der Diakonie Syncare GmbH
- Inwieweit können Ambient Assisted Living (AAL) Systeme ältere Menschen bei einem längeren und selbstständigeren Leben im eigenen Wohnumfeld unterstützen? – Jakob Doppler, Leiter Center for Digital Health and Social Innovation, FH St. Pölten
- Werden Pflegeroboter das Personalproblem lösen? – Christian Ott, Institutsleiter Robotic Systems Lab, TU Wien
- Digitalisierung in Vorsorge und Pflege, ja, aber wie? – Erfahrungen aus internationalen Forschungsprojekten – Birgit Trukeschitz, Ko-Leiterin des Forschungsinstitutes für Altersökonomie, WU Wien
- Johannes Pressl, Präsident Österreichischer Gemeindebund
KONTAKT
Mag. Anna Nödl-Ellenbogen
anna.noedl-ellenbogen@gemeindebund.gv.at
+431/512 14 80
Dr. Mathias Pichler
mathias.pichler@gemeindebund.gv.at
+431/512 14 80