Veranstaltungsübersicht
Datum: Donnerstag, 22. Jänner 2026
Veranstaltungsbeginn: 10.00 Uhr (Veranstaltungsende: 14.00 Uhr)
Registrierung: ab 09.00 Uhr
Ort: Haus der Industrie, Schwarzenbergplatz 4, Urbansaal, 1030 Wien
Öffentliche Erreichbarkeit: U1/U2/U4: Station Karlsplatz, U4: Station Stadtpark; Straßenbahnen (Linie D/2/71): Station Schwarzenbergplatz
Parkmöglichkeit: CONTIPARK Tiefgarage Karlsplatzgarage, Mattiellistraße 2-4, 1040 Wien
Zielgruppe: Stakeholder Orts- und Regionalentwicklung, Gemeinden
Format: vor Ort und Online (Live über Teams)
Wie die Tagung „Standortbestimmung zu Vorsorge und Pflege“ am 19. November 2025 gezeigt hat, wächst in den Kommunen der Bedarf an Angeboten, die ein selbstständiges und würdevolles Leben im Alter ermöglichen generell. Und während es dann bei pflegerischen „Notfällen“ oft zu wenig sofort verfügbares Angebot gibt, beschäftigen sich viele Menschen zwischen 50 und 75 Jahren trotzdem nicht oder erst relativ spät mit ihrer zukünftigen Wohn- und Lebenssituation. Um ältere Menschen möglichst lange in ihrer Selbstständigkeit zu unterstützen, braucht es frühzeitige Bewusstseinsbildung, barrierefreie Lebensräume, eine gut erreichbare Infrastruktur sowie passende Unterstützungs- und Beratungsangebote und am Ende auch einen einfachen Zugang zu „pflegerischen Akutversorgungsangeboten“. Gemeinden sind hierbei Schlüsselakteure, weil sie einerseits das unmittelbare Lebensumfeld – auch im Alter – gestalten. Und weil sie andererseits – speziell in peripheren ländlichen Regionen – auch „Betroffene“ der „Überalterung“ sind.
Bei diesem 2. Teil der Tagung zu „Vorsorge und Pflege“ kommen neben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern auch Gemeindevertreterinnen und Gemeindevertreter zu Wort, die über Projekte berichten und das einfach „Machbare“ genauso erzählen, wie über das „Notwendige“ diskutieren. Herausforderungen, mögliche Unterstützungsmaßnahmen und Lösungsansätze – von Nachbarschaftshilfe bis zum „Sozialtaxi“, von der Community Nurse bis zur Tagesbetreuungseinrichtung – umgesetzt in Einzelgemeinden oder auch in überregionalen Kooperationen – fügen sich in Zukunft vielleicht zu einem umfassenden „Lebensangebot“ der Gemeinden für ihre älteren Mitbürger zusammen. Und das alles noch lange bevor´s mit hohem Pflegebedarf ab ins Pflegeheim oder in die „gut gepflegte“ Vereinsamung zu Hause geht.
Das Ziel der Veranstaltung ist es, grundsätzliche Ableitungen und in Folge Handlungsanleitungen zu formulieren. Alles soll dann im März 2026 in ein „Positionspapier des Gemeindebundes“ zum Thema Pflege und Vorsorge eingehen.
Der Österreichische Gemeindebund lädt Sie daher nochmals sehr herzlich zu einer Diskussionsveranstaltung mit Expertinnen und Experten und Umsetzern ein. Nach der Standortbestimmung in Teil 1 am 19.11.2025 soll nun der Rahmen der „Kommunalen Vorsorge- und Pflegestrategie“ erarbeitet werden.
NACHLESE
VIDEO & PRÄSENTATIONEN
Mehr Prävention, weniger Pflege – ein Mindchanger
- Keynote: „Raus aus der Pflegefalle“, ein Best Ager Bonus Pass für 50plus
Alexander Biach, Co-Autor und Generaldirektor der SVS
- Keynote: Wie altersfreundlich ist meine Gemeinde? Ein Check!
Niklas Rathsmann, Programmleiter, Bereich Alter und Demografie, Körber-Stiftung, Hamburg, (LIVE-ZUSCHALTUNG)
- Keynote: Prävention im Alter inkl. Projekt Lokal vernetzt
Manuela Kobelt, Leitung Prävention und Gesundheitsförderung im Alter, Universität Zürich (LIVE-ZUSCHALTUNG)
Best Practice Beispiele aus Deutschland, Österreich, Schweiz und Finnland
Gesundheit
1. Remote Care, wie Finnland mit der älteren Bevölkerung umgeht, Taina Mäntyranta
Ministry of Social Affairs and Health, Helsinki, Finnland (LIVE-ZUSCHALTUNG)
Gesundheit
2. Vorsorge in NÖ, Viktor Steinkellner
Leiter der Abteilung Soziales & Generationenförderung, NÖ Landesregierung
Gesundheit
3. Tagesbetreuung, Karin Ebner
Leiterin Tagesstätte für SeniorInnen, St. Georgen am Ybbsfelde
Gesundheit
4. Unterstützung vor Ort für Prävention, Vernetzung und Beratung, Mirjam Wigand
Community Nurse, Bad Vöslau
Gesundheit
5. Trias My-Aha (my activ and healthy ageing) Programm, Nadine Sturm
Johanniter Österreich
Soziales
6. Nachbarschaftshilfe, Geschäftsführerin Doris Maurer (Waldviertler Kernland)
NachbarschaftsHILFE PLUS, Niederösterreich
Soziales
7. Bürgergemeinschaft, Oberried, Deutschland, Franz-Josef Winterhalter
Wohnen & Mobilität
8. Jetzt das Wohnen für später planen, Ursula Spannberger
Architektin, Raumwert, Salzburg
Wohnen & Mobilität
9. Zwischen Wohnen daheim und heim, da gibt es mehr! Gabriele Langsenlehner
Projekt Reinsberg
Wohnen & Mobilität
10. Mobil60plus – die uneingeschränkte Mobilität der Golden Ager, Markus Kaufmann
Kaprun, Salzburg
KONTAKT
Mag. Anna Nödl-Ellenbogen
anna.noedl-ellenbogen@gemeindebund.gv.at
+431/512 14 80
Dr. Mathias Pichler
mathias.pichler@gemeindebund.gv.at
+431/512 14 80