Konzernbericht „Ahead of Plan“ und Solvency Capital Report 2025 bestätigen starkes Wachstum, eine sehr hohe Solvenzquote und wesentliche Fortschritte im Bereich ESG
„2025 war für UNIQA ein Jahr, in dem wir unsere Strategie nicht nur umgesetzt, sondern klar übertroffen haben“, sagt Kurt Svoboda, CFO/CRO der UNIQA Insurance Group AG. Laut Konzernbericht und Solvency Capital Report konnte UNIQA 2025 ein besonders starkes Wachstum erzielen und ihre finanzielle Stabilität weiter ausbauen.
Die verrechneten Prämien stiegen um 8,2 % auf 8,4 Mrd. Euro. Besonders stark entwickelten sich die Schaden- und Unfallversicherung (+10 %), aber auch Kranken- (+6,3 %) und Lebensversicherung (+5,1 %) legten deutlich zu. Das Ergebnis vor Steuern erhöhte sich um
16,9 % auf 516,4 Mio. Euro.
Die Solvenzquote nach Solvency II stieg auf 275 % (2024: 264 %) und unterstreicht laut UNIQA die hohe Widerstandskraft des Unternehmens in geopolitisch unsicheren Zeiten. Die Eigenmittel erhöhten sich auf 7,2 Mrd. Euro, davon bestehen 90 % aus besonders sicherem Kernkapital.
Auch bei der Nachhaltigkeit meldet UNIQA deutliche Fortschritte. Das Unternehmen verfolgt das Ziel, in Österreich bis 2040 und konzernweit bis 2050 Netto-Null-Emissionen zu erreichen. Der Ausstieg aus Kohle, Öl und Gas sowie Investitionen in nachhaltige Infrastruktur- und Energieprojekte sollen dieses Ziel unterstützen. Das Volumen nachhaltiger Investments liegt bereits bei 2,5 Mrd. Euro und übertrifft damit das ursprüngliche Ziel von 2 Mrd. Euro.
Die CO₂-Intensität des Investmentportfolios wurde seit 2021 um 57,5 % reduziert. Gleichzeitig verbesserten sich internationale ESG-Ratings deutlich: Das internationale ESG-Analyse- und Ratingunternehmen Sustainalytics bestätigte sinkende ESG-Risiken, die internationale Non-Profit-Organisation CDP bewertete UNIQA erstmals mit A-, und auch der S&P ESG Score stieg deutlich – von 43 auf 49 Punkte. Damit bewertet das US-amerikanische Finanz- und Datenunternehmen S&P Global die Leistungen von UNIQA in den Bereichen Umwelt, Soziales und Unternehmensführung besser als im Vorjahr.
Zusätzlich machte das Unternehmen Fortschritte bei der Elektrifizierung des Fuhrparks in Österreich (74 % E-Fahrzeuge) sowie beim bereinigten Gender Pay Gap, der von 3,4 % auf 2,4 % sank.