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Auch wenn die Temperaturen derzeit noch angenehm sind: Der nächste Sommer kommt bestimmt und mit ihm auch Hitze, Trockenheit und Starkregenereignisse. In vielen Gemeinden entstehen daher Projekte, diesen klimatischen Veränderungen mit klimagerechten Grünräumen aktiv entgegenzutreten. „Natur im Garten“ und das Land Niederösterreich fördern diese Projekte.
Mit einer bestimmten Regelmäßigkeit werden die Gemeinden mit dem Thema „Bodenverbrauch“ konfrontiert. Gerade die ländlichen Gemeinden stehen dabei oft in der Kritik, weil sie scheinbar sorglos mit ihren ureigensten Lebensräumen umgehen.
Bund, Länder, Gemeinden, aber auch Vereine geben in Österreich jährlich über 60 Milliarden Euro für Güter und Dienstleistungen aus. Das entspricht etwa 18% des BIP. Berücksichtigt die öffentliche Hand soziale und ökologische Kriterien beim Einkauf, kann sie als Vorbild für Unternehmen und Konsumentinnen und Konsumenten agieren und aktiv zur Armutsminderung, einer lebenswerteren Umwelt und besseren Arbeitsbedingungen weltweit beitragen. Das lokale Engagement ist wesentlich für die Erreichung von Klima- und Nachhaltigkeitszielen.
Ganz im Zeichen des Umweltschutzes in Gemeinden findet am 20. Mai 2021 um 10:00 ein Webinar der Österreichischen Energieagentur statt. Die Veranstaltung trägt den Titel „Energie- und Klimadaten für die Gemeinde der Zukunft“, wird über Microsoft Teams übertragen und richtet sich an Gemeinden in Österreich. Im Rahmen des Webinars werden die Auswirkungen des Erneuerbaren-Ausbau-Gesetzes (EAG) auf Gemeinden erläutert und Erfahrunsberichte von zwei Stadtgemeinden präsentiert.
Landschaftspflege, Wasserversorgung, Winterdienst, Reparaturen, Straßenarbeiten, Abfallentsorgung – die Liste der kommunalen Aufgaben ist eine sehr lange. Häufig kommen dafür konventionell betriebene Nutzfahrzeuge zum Einsatz. So auch in der steirischen Energieregion Weiz-Gleisdorf und ihren zwölf Gemeinden. Durch das vom Klima- und Energiefonds geförderte Projekt „e-Kommunal Genial!“ hat sich dies für ein ganzes Jahr geändert – denn erstmals kamen elektrische Nutzfahrzeuge in den Gemeinden zum Einsatz.
Die österreichischen Gemeinden gehören in Sachen Klimaschutz zu den besten in Europa: Beim diesjährigen Klima-Award des europäischen Klimabündnis – dem Climate Star – wurden 16 Projekte aus sieben Ländern prämiert. Österreichs Gemeinden alleine konnte mehr als ein Drittel der Auszeichnungen absahnen. Gleich sechs Climate Stars gingen nach Österreich:
Klimaschutz passiert auf lokaler Ebene, und dafür braucht es engagierte Personen, die sich in ihrer Gemeinde dieses Themas annehmen. Mit der Ausbildung zum bzw. zur Klimaschutzbeauftragten werden Interessierte zu Gemeinde-eigenen Klima-Experten. Der Lehrgang findet von 4. Mai bis 24. Juni 2021 erstmals virtuell statt.
Am Samstag, den 27. März 2021, gehen um 20:30 für 60 Minuten die Lichter aus – und zwar als Zeichen für den Klima- und Artenschutz. Schon seit Jahren setzt sich der WWF im Rahmen der Earth Hour weltweit für diese Altion ein, bei der ganze Städte und Gemeinden für eine Stunde bewusst das Licht ausschalten.
ine aktuelle Umfrage der Wiener Umweltschutzabteilung zeigt akuten Handlungsbedarf beim Thema Baumhaftung auf. Bereits 2019 kam die Wiener Umweltschutzabteilung nach einem Symposium zur Baumsicherung zu dem Ergebnis, dass Baumschnitte aus Angst vor Haftungsfolgen unnötig massiv und rigoros durchgeführt werden.
Als reines Online-Event findet am 4. und 5. März 2021 das vierte Nationale Ressourcenforum statt. „Neustart in eine ressourcenschonende Zukunft oder zurück in die Vergangenheit?“ – So lautet das Thema rund um die Frage, wie es nach der Krise weitergehen soll. Unter den zahlreichen prominenten Referenten sind unter anderem Gemeindebund-Generalsekretär Dr. Walter Leiss, Umweltministerin Leonore Gewessler und Salzburgs Landeshauptmann Wilfried Haslauer. Die Teilnahme ist kostenlos.