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Nach langen Verhandlungen wurde die Novelle des Abfallwirtschaftsgesetzes in Begutachtung geschickt. Die Frist für die Umsetzung von EU-Recht in nationales Recht läuft bald ab. Die Zeit drängt, denn letztlich gilt es, binnen weniger Jahre ambitionierte Ziele und Quoten zu erfüllen.
Nach der Flutkatastrophe, die einige Regionen Europas diese Woche erlebten, sind die Aufräumarbeiten vielerorts noch im Gange. Die Situation stellt für die betroffenen Gemeinden eine enorme Herausforderung dar. Finanzielle Hilfe kann man sich beim Finanzministerium holen. Mit dem Katastrophenfonds wurde 1996 ein Instrument eingerichtet, das Maßnahmen zur Vorbeugung gegen künftige und zur Beseitigung von eingetretenen Katastrophenschäden unterstützt. Die Gemeinde ist dabei zuständig für die Aufnahme von Katastrophenfonds-Anträgen, und kann auch selbst Anträge stellen.
Kein Thema wird die kommenden Jahrzehnte so sehr prägen wie die Energiewende. Der Umstieg auf eine nachhaltige Energieversorgung ist das erklärte globale Ziel. Der Österreichische Gemeindebund und die Kommunalkredit werden am 2. und 3. September 2021 in Bad Aussee mit Expertinnen und Experten aus verschiedenen Branchen unter dem Motto “Ist die Energiewende machbar?” über Herausforderungen und Konsequenzen nachhaltiger Anstrengungen aus ökologischer, ökonomischer, politischer und sozialer Sicht diskutieren.
Kostenlose Radonmessungen für Betriebe und Gemeinden im Rahmen einer Studie. In Österreich gibt es geografische Gebiete, in denen es wegen der Eigenschaften des Bodens bei vergleichsweise vielen Gebäuden zu hohen Radonkonzentrationen in Innenräumen kommt. Solche Gebiete werden in der Radonschutzverordnung auf Gemeindeebene als Radonschutzgebiete ausgewiesen.
Die Einleitung fetthaltiger Abwässer aus dem Gast­gewerbe in die Kanalisation erfolgt in den meisten Fällen über eine Fettabscheideranlage. Die Novellen der Allgemeinen Abwasseremissionsverordnung (AAEV) sowie der Indirekteinleiterverordnung (IEV) brachten für derartige Betriebe Erleichterungen mit sich. Das neu überarbeitete Regelblatt 39 des Österreichischen Wasser- und Abfallwirtschaftsverbandes (ÖWAV) gibt hilfreiche und konkrete Hinweise für den praktischen Umgang mit Fettabscheidern.
Unternimmt die Region Hartberg in den nächsten Jahren nichts gegen den Klimawandel, kommt es mit Ende des Jahrhunderts vermehrt zu Starkregen und Überflutungen. Im Jahr 2.100 werden unsere Kinder ein Klima wie im italienischen Venedig vorfinden. Aus diesem Grund hat die Stadtgmeinde Hartberg als eine von fünf steirischen Gemeinden jetzt 32 konkrete Maßnahmen zur Anpassung an die klimatischen Veränderungen beschlossen.
Wie die Landschaft prägen auch unsere Kulturdenkmäler die Identität unserer Gemeinden. Alte Bauwerke, Schätze in Museen und Bibliotheken, aber auch kunsthistorisch weniger bedeutende Kleindenkmäler, Kirchen und Profanbauten erzählen von unserer Geschichte und unserem Gemeinwesen, jede für sich einzigartig und erhaltenswert. Sind wir uns der Bedeutung dieser Kostbarkeiten bewusst? Sind sie ausreichend geschützt? Diesen Fragen stellen sich die Expertinnen und Experten des CHEERS-Projekts bei ihrem Webinar zum Thema Kulturgüter und Naturgefahren in Gemeinden. Das Webinar wird am 28. Juni 2021 von 13 Uhr bis 14:30 Uhr online stattfinden. Die Teilnahme ist kostenlos.
Klimaschutz ist das Gebot der Stunde. Schäden zu vermeiden und eine gute Lebensqualität zu sichern erfordert den Einsatz aller, kann aber vielfachen Nutzen bringen: Klima und Umwelt schützen und dabei Geld sparen, Risiken senken, Vorsprung im Wettbewerb sichern und die Lebensqualität von uns allen steigern ist möglich! Auf das „Gewusst wie“ kommt es an!
Was hat Gesundheit mit Klimaschutz zu tun? – Sehr viel sogar! In Zukunft sollen die Bereiche Klimaschutz bzw. Klimawandelanpassung und Gesundheitsförderung stärker vernetzt werden und erste Impulse für ein gemeinsames Aktivwerden an der Schnittstelle unterstützt werden. Aus diesem Grund hat das Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz (BMSGPK) daher den Fördercall „Klimawandel, nachhaltige Entwicklung und Gesundheit“ initiiert, um in Kooperation mit dem Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie (BMK) Impulse zu fördern, die an dieser Schnittstelle ansetzen. Stellen Sie noch bis 6. Juni einen Antrag und profitieren Sie von der Unterstützung!