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Das kommunale Investitionsprogramm 2020, kurz KIP 2020, soll es trotz der schwierigen finanziellen Lage Gemeinden ermöglichen, Infrastrukturprojekte umzusetzen und damit die regionale Wirtschaft zu unterstützen. Landauf landab werden derzeit Bauvorhaben verwirklicht, die ohne Unterstützung oft nicht umsetzbar gewesen wären.
Getränke- oder Snackautomaten, geschweige denn die mittlerweile beinahe ausgestorbenen Kaugummiautomaten kennt jeder. Aber wer kennt schon den Maskomat? Man stelle sich folgende Situation vor: Man ist unterwegs, noch dazu spät dran, doch auf halbem Weg zur Bushaltestelle fällt einem ein: Mund-Nasen-Schutz vergessen! Wenn man diesen doch nur per Knopfdruck vom Automaten an der Haltestelle kaufen könnte!
Die Coronakrise hat uns dieses Jahr vieles genommen, aber eines lässt sich Bergheims Bürgermeister Robert Bukovc nicht verbieten: Seinen Bürgerinnen und Bürgern frohe Weihnachten zu wünschen. Eine klassische Videobotschaft mit Gruß würde es nicht tun. Nein – es sollte etwas Besonderes sein, etwas, das die Menschen berührt. „Wir haben uns die Frage gestellt, wie können wir unsere Mitbürger erreichen?“, erzählt Amtsleiterin Theresa-Maria Höhener. Der Bürgermeister der Salzburger Gemeinde suchte eine Corona-taugliche Alternative. Und so entstand eine Überraschungs-Aktion, die weit über die Gemeindegrenzen hinweg für Freude sorgte.
Einmal im Jahr geht in den österreichischen Gemeinden die Europäische Mobilitätswoche über die Bühne. Im Rahmen dieser wird auch der Österreichische Mobilitätswochen-Preis vergeben. In diesem ungewöhnlichen Jahr ging der Preis gleich an drei Gemeinden und eine Region, die sich trotz Corona mit besonderem Engagement ausgezeichnet haben.
Für die Bekämpfung der Pandemie sind in erster Linie die Gesundheitsbehörden zuständig. Doch die sind seit ihrem Beginn mit dem enormen Ausmaß dieser Krise überfordert. In Salzburg sollen nun auch die Gemeinden bei der Eindämmung des Infektionsgeschehens mithelfen. Da die regionalen Gesundheitsbehörden mit der Nachverfolgung von Covid-Erkrankten und deren Kontaktpersonen dort bereits an ihre Grenzen stoßen, ging Anfang letzter Woche ein Hilferuf des Landes an die Kommunen. In Tamsweg im Lungau ist der Contact Tracing-Betrieb vor einigen Tagen angelaufen.
Während österreichweit die Kinosäle, Theater und Museen leer stehen, und mit 17. November 2020 auch die Galerien und Bibliotheken ihre Tore schließen müssen, trotzt ein kleiner Kulturverein in der Salzburger Gemeinde Radstadt dem Lockdown: Von den ehemaligen Schießluken und Fenstern des historischen Radstädter Wehrturms baumeln seit Anfang November bunte Fahnen.