News

Viele Gemeinden leiden darunter, dass sie einheimischen Familien keinen leistbaren Wohnraum bieten können – so auch Grödig. Doch die knapp 7.400-Einwohner-Gemeinde im Salzburger Flachgau hat eine Lösung gefunden. Um den teuren Grundstücks- und Wohnungspreisen den Kampf anzusagen, entwickelte die Gemeinde Grödig einerseits ein neuartiges Baulandsicherungsmodell und gründete andererseits kurzerhand eine eigene Wohnbaugesellschaft.
Unternimmt die Region Hartberg in den nächsten Jahren nichts gegen den Klimawandel, kommt es mit Ende des Jahrhunderts vermehrt zu Starkregen und Überflutungen. Im Jahr 2.100 werden unsere Kinder ein Klima wie im italienischen Venedig vorfinden. Aus diesem Grund hat die Stadtgmeinde Hartberg als eine von fünf steirischen Gemeinden jetzt 32 konkrete Maßnahmen zur Anpassung an die klimatischen Veränderungen beschlossen.
Die österreichischen Gemeinden gehören in Sachen Klimaschutz zu den besten in Europa: Beim diesjährigen Klima-Award des europäischen Klimabündnis – dem Climate Star – wurden 16 Projekte aus sieben Ländern prämiert. Österreichs Gemeinden alleine konnte mehr als ein Drittel der Auszeichnungen absahnen. Gleich sechs Climate Stars gingen nach Österreich:
Mit rund 2,8 Millionen Nächtigungen im Jahr gehören die Gemeinden Zell am See – Kaprun zu den führenden Tourismusregionen Österreichs. Nun starten die beiden Gemeinden mit Maßnahmen, die den Urlaub rundum klimafreundlich werden lassen und die der Branche eine positive Perspektive für die Zeit nach der Corona-Krise bieten sollen. Einer der Schwerpunkte dabei ist die Mobilität. Urlaub soll in Zukunft ohne Auto bequem möglich sein.
Europaweit wird derzeit wieder nach neuartigen politischen Lösungen gesucht, die eine positive Wirkung auf die Gemeinschaft haben. Dabei geht es um kreative Projekte, die den Mut haben, neue Wege zu beschreiten und dadurch Antworten auf die aktuellen Herausforderungen finden. Die besten Projekte werden mit dem “Innovation in Politics Award” ausgezeichnet. Dieses Jahr gibt es eigene Kategorie für erfolgreiche Corona-Strategien.
Frauen sind immer noch selten in der Kommunalpolitik – die Gründe dafür sind unterschiedlich, sie spiegeln aber die anhaltenden Ungleichheitsverhältnissen unserer der Gesellschaft wider. Dass es auch anders geht, beweisen diese Vorzeigebeispiele: In Sulz im Weinviertel regieren Frauen das Gemeindeamt. Mit einer Bürgermeisterin, einer Vizebürgermeisterin und einer Amtsleiterin sind hier alle drei Spitzenfunktionen weiblich besetzt. Doch damit nicht genug.
Nicht erst seit der Pandemie werden die konzeptionellen Mängel des aktuellen Wohnbaus in Stadt und Land offensichtlich. Nach wie vor orientiert sich die definierte Raumnutzung an herkömmlichen Mustern des Einfamilien- oder Singlehaushalts.
Die Arbeitswelt hat sich in den letzten Jahren stark verändert. Im Zuge des technologischen Wandels kam und kommt es verstärkt zu einer Verlagerung der Aufgabengebiete – routinemäßige Tätigkeiten werden zunehmend durch technische Innovationen ersetzt. Zudem wirkt sich die Globalisierung auf die Zukunft der Arbeitswelt aus. Günstige Transportkosten, eine wachsende Zahl an qualifizierten Arbeitskräften, aber auch die Verlagerung der Produktion in kostengünstigere Produktionsländer tragen wesentlich zu dieser Veränderung bei. Neben diesen Faktoren spielt der demographische Wandel eine bedeutende Rolle.
Was wäre wenn plötzlich der Strom ausfällt? Wen kein Licht mehr geht, kein Handy, kein Internet, keine Heizung, kein Bankomat, keine Supermarktkassa oder keine Tankstelle? Mit dieser Frage hat sich die 14.000 Einwohner große Stadtgemeinde Feldbach in der Oststeiermark wie keine andere beschäftigt – und schließlich auch gehandelt. Heute kann Bürgermeister Josef Ober mit Stolz sagen: “Feldbach ist Blackout-sicher”.  Das Kommunalnet-Team hat die Vorreitergemeinde besucht, und eine Reportage im “Tatort Gemeinde”-Format gedreht – siehe Video im Link.