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Das System der Kreislaufwirtschaft wurde als ein Modell der Produktion und des Verbrauchs konzipiert. Dabei sollen bestehende Materialien und Produkte so lange wie möglich wiederverwendet, repariert und recycelt werden. Dies verlängert nicht nur den Lebenszyklus der Produkte, sondern generiert ein gänzlich neues System der Nachhaltigkeit, das von der EU als Kernstück des Green Deals erarbeitet wurde und von Mitgliedsstaaten mitgetragen wird. Bis 2050 soll im gesamten Unionsgebiet das System der Kreislaufwirtschaft umgesetzt sein.
Gemeinden stehen aktuell vor enormen Herausforderungen: Die massiv gestiegenen Energiekosten treffen sie auf allen Ebenen, gleichzeitig sind sie ein wichtiger Partner, um die Energie- und Mobilitätswende in Österreich voran zu bringen. Gefragt sind daher Maßnahmen, die die regionale Energieversorgung und die Infrastruktur langfristig und verbindlich klimafit, sicher und leistbar gestalten.
Umweltschutz und ökologische Nachhaltigkeit sind ein Auftrag für uns alle – auch Theater, Veranstaltungsträger und Museen. Das Kulturministerium will Kulturbetriebe in ihren Bestrebungen und Vorhaben für mehr Klimaschutz unterstützen und präsentierte am Montag ein neues Investitionspaket für Klimaschutz im Kulturbereich:  „Klimafitte Kulturbetriebe“. Gemeinden können ihre Kulturbetriebe über die Fördermöglichkeit informieren.
Dieser Tage bemühen sich Gemeinden in ganz Österreich, in allen möglichen Bereichen die Energiekosten zu senken und Strom zu sparen. Die Murtaler Gemeinde Judenburg macht dies bereits seit Jahren: Sie nimmt seit 2006 am e5-Programm für energieeffiziente Gemeinden teil und hält seit 2017 alle fünf e’s – die höchste Stufe. E5-Teamleiterin Eva Volkar und Energiebeauftragter Helfried Kreiter erklären, welche Energieeffizienzmaßnahmen ihre Gemeinde setzt und was das langfristig bringt.
Die eingeschränkte Versorgung von russischem Gas und die damit verbundene Energiekrise macht auch vor den österreichischen Städten und Gemeinden nicht Halt. Die Energie- und Gasversorgung betrifft die Kommunen in mehrfacher Hinsicht: Städte und Gemeinden sind als Eigentümer und Erhalter von Schulen, Kindergärten, Schwimmbädern, Sporthallen, Verwaltungsgebäuden, Krankenhäuser und Pflegeheimen mit hohen Energiekosten konfrontiert. Energiesparkonzepte sind daher auch für die Kommunen unumgänglich – am besten erfolgt die Umsetzung noch vor dem Herbst. Denn alles, was jetzt an Gas eingespart werden kann, bleibt als Reserve für Herbst und Winter erhalten.
Die neue Richtlinie für den Radverkehr (RVS) ist in Kraft getreten und sieht ­einige Neuerungen vor: So soll etwa bei höheren Kfz-Geschwindigkeiten künftig eine sichtbare Trennung von Rad- und Kfz-Verkehr erfolgen und Radverkehrsanlagen sollen breiter gestaltet werden. Ziel ist es, den Radverkehr noch sicherer zu machen.
Das Klimaschutzministerium, das Land Niederösterreich, der Österreichische Gemeindebund und der Österreichische Städtebund laden zur 3. Agenda 2030-Tagung unter dem Titel „Stadt und Land in die Zukunft denken“ auf dem Gelände der Garten Tulln. Dort kann man in SDG-Erlebnisräume eintauchen und an Beispielen aus ganz Österreich erfahren, wie eine Umsetzung der 17 Nachhaltigkeitsziele aussehen kann. Dabei stehen der Austausch und das Ausprobieren im Mittelpunkt. Die Themen ranken sich entlang der 17 Nachhaltigkeitsziele und stellen sowohl klimawirksame, gesundheitliche wie auch soziale Projekte in den Mittelpunkt.
Die Preise für Energie schossen in den letzten Wochen dramatisch in die Höhe. Aber schon vor Ausbruch des Kriegs in der Ukraine gab es enorme Kostensteigerungen. So zeigt das Beispiel einer Gemeinde mit 4.000 Einwohnern, dass zwischen Jänner 2021 und Jänner 2022 die Ausgaben für Energie um gut 20 Prozent in die Höhe schnellten. Das macht Mehrausgaben von über 20.000 Euro notwendig.
„Ohne Gemeinden und Bürgerinnen und Bürger wird es nicht gehen“ – dieser Satz fiel im Rahmen der diesjährigen Kommunalen Sommergespräche häufig. Chancen, Möglichkeiten und vor allem Best Practice-Beispiele für und aus den Gemeinden auf dem Weg zur Energiewende wurden im Forum 2 am Donnerstag, 2. September, diskutiert.
Die bundesweite Fahrradaktion „Österreich radelt“ erzielt auch im dritten Jahr Rekordergebnisse: Über 31.000 radbegeisterte Österreicherinnen und Österreicher haben gemeinsam mehr als 24 Millionen Radelkilometer gesammelt. 647 Betriebe, 518 Gemeinden, 259 Vereine und 131 Bildungseinrichtungen motivierten als sogenannte „Veranstalter“ zum Radfahren.