Nicht wie zugesagt ab 4. Februar, sondern nunmehr ab 4. März 2021 können Gemeinden als Abgabenbehörden erstmals die von Buchungsplattformen an den Bund gelieferten 2020er Nächtigungsdaten über Finanzonline abfragen.
Der kürzlich präsentierte Ergebnisbericht der „Taskforce Pflege“ fasst Ziele und Maßnahmen für eine umfassende Reform des Pflegesystems zusammen. Der Österreichische Gemeindebund bringt sich seit Monaten intensiv in den Reformprozess ein.
Im Jahr 2019 wurden laut Statistik Austria 153.152 ältere Menschen durch mobile Dienste (z. B. Hauskrankenpflege, Heimhilfe) zu Hause betreut bzw. gepflegt, das waren etwas weniger als im Vorjahr (-334 bzw. -0,2%). In stationären Einrichtungen, wie Altenwohn- und Pflegeheimen, waren 96.458 Personen untergebracht, um 1.258 (+1,4%) mehr als 2018. Die anderen professionellen Dienste wurden demgegenüber wesentlich weniger in Anspruch genommen.
Vor etwas mehr als 20 Jahren begann in Österreich die schrittweise Anpassung der sozialversicherungsrechtlichen Rahmenbedingungen von Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern an die Regelung für Arbeitnehmer im Allgemeinen Sozialversicherungsgesetz (ASVG).
Mit der Errichtung einer Schnittstelle zwischen Gemeinde und Pflegeeinrichungen traf Christa Tauschek voll ins Schwarze. Ihre Beratungen werden gerne angenommen. Dass Beratungsstellen solcher Art in vielen Gemeinden fehlen, hat auch eine kürzlich präsentierte Studie zur Pflegevorsorge bestätigt.
Eine neue Studie des Wirtschaftsforschungsinstituts zeigte, dass es Nachholbedarf bei der Koordination zwischen Bund, Ländern und Gemeinden bei der Pflegevorsorge gibt. Expertinnen und Experten raten zu regionalen Pflegeinformationsstellen für Beratung und Prävention.