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Durch die jüngste Änderung der COVID-19-Maßnahmengesetzes wurde in § 7 ein neuer Abs. 3a eingefügt, der vorsieht, dass – unter bestimmten Voraussetzungen – Verordnungen nach § 3 Abs. 1 Z 1 COVID-19 Maßnahmengesetz hinsichtlich der “Festlegung von Zeiten für das Betreten” vom Bürgermeister erlassen werden können. Diese Verordnungen bedürfen der Zustimmung der Bezirksverwaltungsbehörde. Bei den zitierten Verordnungen des § 3 Abs 1 Z 1 COVID-19-Maßnahmengesetzes geht es um das Verbot des Betretens und des Befahrens von Betriebsstätten (oder nur bestimmten Betriebsstätten) zum Zweck des Erwerbs von Waren oder der Inanspruchnahme von Dienstleistungen.
Erstmals erreicht die Anzahl der österreichischen Bürgermeisterinnen die 200er-Marke. Damit zeigt sich ein klarer Trend nach oben: Vor zehn Jahren lag der Frauenanteil unter den Bürgermeistern mit 119 von 2.357 bei nur 5%, vor fünf Jahren standen 146 Bürgermeisterinnen den österreichischen Gemeinden vor – ein Anteil von 7% (von 2.100 Gemeinden). Mit Margit Wennesz-Ehrlich aus Oslip im Burgenland wurde die 200ste Bürgermeisterin am Freitag, 15. Oktober, vom Gemeinderat gewählt. Damit stehen die Ortschefinnen derzeit 9,5% der insgesamt 2.095 Kommunen in Österreich vor.
Alexander Schallenberg ist Österreichs neuer Bundeskanzler. Er wurde am Montag von Bundespräsident Alexander Van der Bellen als Nachfolger von Sebastian Kurz, der sich wegen der Untreue- und Bestechungsermittlungen aus dem Kanzleramt ins Parlament zurückzieht, angelobt. Ebenfalls neu ist Michael Linhart als Schallenbergs Nachfolger im Außenministerium. Vor der Angelobung wurden Kurz als Bundeskanzler und Schallenberg als Außenminister ihrer Ämter enthoben.
Effizienzsteigererungen, eingesparte Verwaltungsausgaben und eine deutliche Steigerung des Service- und Dienstleistungsangebotes für Bürgerinnen und Bürger: Die Ziele der großen Steiermärkischen Gemeindestrukturreform waren hoch gesteckt. Nicht jede Gemeindefusion lief damals reibungslos oder gar ganz freiwillig ab. Während in der Folgezeit tatsächlich einige Gemeinden davon profitierten, lief nicht jede Gemeindefusion damals reibungslos oder gar ganz freiwillig ab.
Gemeinden, die sich besonders für Kinder und Familien engagieren, wurden letzte Woche bei der Verleihung des „Gemeinden für Familien“-Preises ausgezeichnet. Am Projektwettbewerb „Gemeinden für Familien“ konnten alle zertifiziert familienfreundlichen Gemeinden teilnehmen. Die Ermittlung der Gewinner erfolgte mittels digitalem Publikums-Voting und finaler Juryentscheidung.