HEIMAT.GEMEINDE
Wir zeigen, was geht.

Im Kindergarten, im Gemeindeamt, bei der Feuerwehr, im Betrieb, im Verein und in der Nachbarschaft: In Ihrer Gemeinde wird jeden Tag betreut, gebaut, beraten, geholfen und entschieden. Heimat.Gemeinde ist die eigene Gemeinde: der Ort, an dem Menschen zuhause sind, Zugehörigkeit erleben, Verantwortung übernehmen und Zukunft gemeinsam gestalten. Wir zeigen, wer diesen Alltag trägt – und was Gemeinden brauchen, damit das auch morgen gelingt.

Statment von Präsident Bgm. Hannes Pressl

Rede auf der Haupttagung des 72. Österreichischen Gemeindetages in Salzburg 2026

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Was Heimat.Gemeinden ausmacht

Eine Heimat.Gemeinde besteht nicht nur aus Häusern und Straßen. Sie entsteht dort, wo der Alltag funktioniert, Menschen Verantwortung übernehmen, Betriebe Arbeit schaffen und Entscheidungen nahe bei den Menschen getroffen werden.
©Marktgemeinde Kammern
©Marktgemeinde Kammern

Damit der Alltag funktioniert

Vom Kindergarten bis zum Bauhof, von der Wasserleitung bis zur Gemeindestraße: Gemeinden organisieren und erhalten vieles, was Menschen täglich brauchen. Meist fällt diese Arbeit erst dann auf, wenn etwas nicht funktioniert.

Wo Gemeinschaft Heimat schafft

In Vereinen, Feuerwehren, Musikkapellen, Chören, Sportgruppen und Nachbarschaften übernehmen Menschen Verantwortung füreinander. Sie trainieren, proben, helfen, feiern und geben Wissen, Brauchtum und Erfahrungen an die nächste Generation weiter. Ein Feuerwehrfest oder ein Erntedankfest ist deshalb mehr als eine Veranstaltung. Es bringt Menschen zusammen und hält eine Gemeinschaft lebendig.

©Ringler
©Ringler
©Inshot
©Inshot

Wirtschaft, die in der Region bleibt

Wenn eine Gemeinde einen Kindergarten saniert, eine Wasserleitung erneuert oder einen Ortskern belebt, entstehen Aufträge für Planer, Bauunternehmen, Elektriker, Installateure und Tischler. Regionale Betriebe schaffen Arbeitsplätze, bilden Lehrlinge aus und sichern Nahversorgung. So hängen kommunale Investitionen, regionales Handwerk und die Lebensqualität eines Ortes unmittelbar zusammen.

Demokratie mit Gesicht

In der Gemeinde hat Politik einen Namen und eine Adresse. Bürgermeisterinnen und Bürgermeister sowie Gemeinderätinnen und Gemeinderäte sind erreichbar. Sie kennen die örtlichen Verhältnisse und müssen erklären, warum eine Entscheidung getroffen wird. Kommunale Selbstverwaltung bedeutet: Die Menschen vor Ort gestalten ihren Lebensraum selbst.

©Jürgen Scharmer
©Jürgen Scharmer
©zstock/Fotolia.com
©zstock/Fotolia.com

Zukunft, die vor Ort beginnt

Ob Energiegemeinschaft, Hochwasserschutz, digitale Verwaltung, lebendiger Ortskern oder Zusammenarbeit über Gemeindegrenzen hinweg: Viele Veränderungen müssen vor Ort umgesetzt werden.

Gemeinden verbinden Erfahrung mit neuen Lösungen. Sie wissen, was ihr Ort braucht – und was gemeinsam besser gelingt.

Ein Tag in Österreichs Heimat.Gemeinde

05.30 Uhr
Der Bauhof startet

Noch bevor viele Menschen aufstehen, werden Straßen kontrolliert, öffentliche Plätze vorbereitet und notwendige Arbeiten erledigt. Im Winter beginnt der Räumdienst vor dem ersten Schulbus.

©Inglof Wachs
©Inglof Wachs
07.15 Uhr
Der Kindergarten öffnet

Die ersten Kinder kommen. Pädagoginnen und Pädagogen begrüßen sie. Die Gemeinde sorgt für Gebäude, Ausstattung, Betrieb und jene Rahmenbedingungen, die Betreuung möglich machen.

©Stadtgemeinde Radstadt
©Stadtgemeinde Radstadt
08.00 Uhr
Im Gemeindeamt beginnt der Parteienverkehr

Ein Bauvorhaben, eine Anmeldung, eine soziale Frage oder ein Hinweis auf eine kaputte Straßenlaterne: Menschen kommen mit konkreten Anliegen. Im Gemeindeamt suchen sie keine Zuständigkeitsdebatte, sondern eine Antwort.

©Gemeinde Trautmannsdorf an der Leitha
©Gemeinde Trautmannsdorf an der Leitha
09.30 Uhr
Ein regionaler Betrieb arbeitet in der Gemeinde

In der Volksschule werden Fenster getauscht. Im Kindergarten montiert ein Tischler neue Möbel. In der Bäckerei werden Semmeln gebacken. Auf der Gemeindestraße beginnt die Sanierung. Kommunale Investitionen schaffen Arbeit in der Region.

©Gemeinde Kaltenbach
©Gemeinde Kaltenbach
11.00 Uhr
Eine Wasserleitung wird repariert

Trinkwasser und Abwasserentsorgung funktionieren meist unbemerkt. Dahinter stehen Leitungsnetze, technische Anlagen, laufende Kontrollen und Menschen, die bei einem Schaden rasch handeln.

©KI generiert
©KI generiert
14.30 Uhr
Die Nachmittagsbetreuung läuft

Der Unterricht ist vorbei. Kinder essen, lernen und spielen weiter. Für viele Familien entscheidet dieses Angebot darüber, ob sich Beruf und Familie miteinander vereinbaren lassen.

©Ingolf Wachs
©Ingolf Wachs
17.30 Uhr
Training am Sportplatz

Kinder und Jugendliche treffen sich zum Training. Ehrenamtliche Trainerinnen und Trainer geben ihre Erfahrung weiter und schaffen Gemeinschaft weit über den Sport hinaus.

©Alfred Schretter (schretter.at)
©Alfred Schretter (schretter.at)
18.30 Uhr
Die Musikkapelle probt

Die Musikkapelle probt für das nächste Konzert, den Festakt oder das Begräbnis. Vereine bewahren Traditionen nicht nur. Sie entwickeln sie weiter und geben sie an die nächste Generation weiter.

©Dobnigg
©Dobnigg
19.30 Uhr
Der Gemeinderat tagt

Es geht um das Budget, einen neuen Kindergarten, die Wasserversorgung oder die Entwicklung des Ortskerns. Unterschiedliche Standpunkte treffen aufeinander. Am Ende muss eine gemeinsame Entscheidung für die Gemeinde getroffen werden.

©Jürgen Scharmer
©Jürgen Scharmer
23.10 Uhr
Die Feuerwehr rückt aus

Die Sirene heult. Freiwillige verlassen ihre Familien, ihre Arbeit oder eine Feier und kommen ins Feuerwehrhaus. Wenige Minuten später sind sie unterwegs, um anderen zu helfen.

©MAK/Fotolia.com
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Das und viel mehr prägt den Alltag in Ihrer Heimat.Gemeinde.

Was selbstverständlich wirkt, muss jeden Tag organisiert, finanziert und von der Gemeinschaft getragen werden. In unseren Gemeinden wird betreut, gebaut, geräumt, beraten, geprobt, geholfen und entschieden. Dahinter stehen Beschäftigte, Freiwillige, Vereine, Betriebe und Menschen, die politische Verantwortung übernehmen.

Heimatgemeinde zeigt, wer diese Arbeit leistet – und was notwendig ist, damit sie auch morgen gelingt.

Was unsere gemeinden leisten...

Vom Trinkwasser über Kinderbetreuung und Schulen bis zu Straßen, Feuerwehren und öffentlichen Gebäuden: Gemeinden schaffen die Grundlagen dafür, dass der Alltag funktioniert.

Hinter jeder dieser Leistungen stehen Planungen, Investitionen, Beschäftigte und politische Entscheidungen. Eine funktionierende Gemeinde entsteht nicht von selbst.

* Diese Grafik ist urheberrechtlich geschützt. Änderungen und Verwendung nur mit Zustimmung des Österreichischen Gemeindebundes.
(Zahlen sind Richtwerte)

Gemeindebedienstete
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niedergelassene Ärzt:innen
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Kilometer Trinkwasserleitungen
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Musterartikel und Grafik auch für Ihre Gemeindezeitung

Wenn Sie die Zusammenstellung der wichtigsten Zahlen rund um die Gemeinden auch in Ihrer Gemeindezeitung publizieren möchten, finden Sie rechts den Musterartikel, sowie die Grafik in hoher Auflösung zum Download.

Alle bereitgestellten Texte stellen Zahlen und Fakten zu den einzelnen Themenbereichen dar. Alle Inhalte wurden nach bestem Wissen recherchiert, der Gemeindebund übernimmt jedoch keine Gewähr. Sie können die Texte (rechtefrei) verwenden, sei es für Ihre Gemeindezeitung oder Ihre Homepage.

Die Grafik “Was unsere Gemeinden leisten” können Sie rechts downloaden.

Musterartikel für Gemeindezeitungen

„Das leisten unsere Gemeinden“

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Menschen machen Heimat

Eine Gemeinde kann das Feuerwehrhaus, den Sportplatz, den Proberaum oder das Vereinslokal bereitstellen. Lebendig werden diese Orte durch Menschen, die ihre Zeit, ihr Wissen und ihre Erfahrung einbringen.

3,73 Millionen Menschen engagieren sich freiwillig.

22 Millionen Stunden pro Woche leisten Freiwillige in Österreich.

(Quelle: Freiwilligenbericht 2026)

Besonders sichtbar wird dieses Engagement bei Feuerwehren und Rettungsdiensten, im Sport sowie in Kunst und Kultur. Ohne diese Menschen wäre vieles von dem, was Heimat vor Ort ausmacht, nicht möglich.

©Alexander Raths/Fotolia.com
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©Christian Schwier/Fotolia.com
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©echtzeit.tv
©echtzeit.tv

Damit Heimat.Gemeinde handeln können

Was Gemeinden leisten, lässt sich nicht allein mit Einsatzbereitschaft und guten Ideen absichern. Gemeinden brauchen finanzielle und rechtliche Rahmenbedingungen, die ihnen ermöglichen, Verantwortung zu übernehmen und ihren Ort zu gestalten.

Investitionen ermöglichen

Schulen, Straßen, Brücken, Wasserleitungen und Feuerwehrhäuser werden nicht billiger, wenn notwendige Arbeiten immer weiter verschoben werden. Gemeinden brauchen den finanziellen Spielraum, um rechtzeitig investieren zu können.

Verantwortung und Finanzierung zusammenführen

Wer neue Aufgaben oder höhere Standards beschließt, muss auch klären, wer sie umsetzt und wie sie dauerhaft finanziert werden. Verantwortung, Entscheidung und Finanzierung dürfen nicht auseinanderfallen.

Zusammenarbeit erleichtern

Gemeinsame Bauhöfe, Beschaffung, Kinderbetreuung, IT-Lösungen oder regionale Projekte können Leistungen verbessern und Kosten senken. Wer sinnvoll zusammenarbeitet, darf nicht an komplizierten Vorschriften und Förderbedingungen scheitern.

Digitalisierung sinnvoll nutzen

Digitale Systeme müssen Verfahren vereinfachen, Mehrfacheingaben vermeiden und den Beschäftigten mehr Zeit für die Menschen geben. Digitalisierung soll den persönlichen Kontakt ergänzen – nicht die Erreichbarkeit abschaffen.

Kommunale Selbstverwaltung stärken

Wer vor Ort für Entscheidungen geradesteht, braucht auch den notwendigen Handlungsspielraum. Gemeinden müssen ihre Aufgaben nahe bei den Menschen und entsprechend den örtlichen Verhältnissen gestalten können.

©Rawpixel.com/Fotolia.com
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Eine starke Stimme für Heimat.Gemeinden

Ob eine gesetzliche Regelung funktioniert, zeigt sich oft zuerst in den Gemeinden. Hier treffen politische Entscheidungen auf den Alltag der Menschen.

Der Österreichische Gemeindebund sammelt diese Erfahrungen, bündelt die Anliegen der Gemeinden und bringt sie an die Verhandlungstische von Bund und Ländern. Wir zeigen auf, was funktioniert, benennen Hindernisse und legen konkrete Lösungen vor.

Wir zeigen, was Gemeinden leisten. Und wir sagen klar, was sie brauchen, damit sie weiter handeln können.

Denn Österreich funktioniert dort, wo die Menschen leben: in ihrer Heimat.Gemeinde.

©Erich Marschik
©Erich Marschik