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Haben unsere Gemeinden ein Korruptionsproblem?

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Haben Gemeinden ein Korruptionsproblem? Dieser Frage widmet sich die aktuelle Folge des Gemeindebund-Podcasts „Amtsgeheimnisse“. Zu Gast bei Gemeindebund-Präsident Johannes Pressl ist Bettina Knötzl, Vorstandsvorsitzende von Transparency International Österreich.

„Die besten Köpfe zuerst – nicht die besten Kontakte“

Im Mittelpunkt der Diskussion stehen Korruptionsprävention in der Politik, das neue Informationsfreiheitsgesetz und der notwendige Kulturwandel hin zu mehr Offenheit und Nachvollziehbarkeit staatlichen Handelns. Gerade Gemeinden, so Knötzl, profitieren besonders von klaren Regeln, transparenten Entscheidungen und gut dokumentierten Verfahren. „Die besten Köpfe zuerst – nicht die besten Kontakte“, betont Bettina Knötzl im Gespräch und unterstreicht damit die Bedeutung von Qualifikation und klaren Auswahlkriterien bei Postenbesetzungen. Für Knötzl ist auch klar: „Wenn man sich anständig verhält, hat man nichts zu befürchten.“

„Wenn man sich anständig verhält, hat man nichts zu befürchten.“

Gemeindebund-Präsident Johannes Pressl spricht offen über die Herausforderungen für Bürgermeisterinnen, Bürgermeister und Gemeindeverwaltungen: steigende Transparenzanforderungen, zusätzlicher Verwaltungsaufwand – aber auch die große Chance, Vertrauen in Politik und Verwaltung nachhaltig zu stärken. Die Podcast-Folge zeigt: Transparenz kostet Zeit und Struktur – aber sie zahlt sich aus. Für die Demokratie, für die Gemeinden und für das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger.

Die neue Folge von „Amtsgeheimnisse“ ist ab sofort auf allen gängigen Podcast-Plattformen sowie auf der Webseite des Österreichischen Gemeindebundes abrufbar: gemeindebund.at/podcast

Bettina Knötzl von Transparency International Österreich zu Gast im Podcast-Studio mit Gemeindebund-Präsident Johannes Pressl.