Der Umbau zu einem nachhaltigen, technologisch fortschrittlichen und resilienten Kontinent erfordert Investitionen in Billionenhöhe. Der Bedarf an Kapital steigt. Die Anforderungen hinsichtlich Expertise und Geschwindigkeit wachsen. Die Wirtschaft braucht Incentives. Aber die öffentlichen Haushalte stehen unter Druck. Für Städte und Gemeinden bedeutet das: Sie können den Wandel nicht allein schultern – private Partner werden unverzichtbar, um wichtige Projekte schnell und solide zu realisieren.
Infrastruktur – mehr als ein Wirtschaftsfaktor
Es geht um mehr als Straßen und Stromleitungen. Infrastruktur prägt das Funktionieren von Gesellschaften, die Resilienz von Volkswirtschaften und Europas geopolitische Position. Megatrends wie Digitalisierung, Dekarbonisierung, Dezentralisierung und Demografie stellen neue Anforderungen – etwa an Energieversorgung, Datenzentren, Bildungs- und Gesundheitseinrichtungen.
Allein für die Energiewende werden laut Schätzungen bis 2031 rund 4 Billionen Euro benötigt. Doch das fordert die öffentlichen Haushalte enorm – nicht nur wegen konjunktureller Herausforderungen und stagnierenden Steuereinnahmen, sondern auch, weil immer mehr Mittel beispielsweise in die Verteidigung fließen. Die Budgets werden also knapper. Umso klarer ist: Ohne privates Kapital ist der Wandel nicht zu bewältigen – mit seinem Einsatz aber wird er auch als Investment zur Chance.
Privates Kapital & öffentlicher Nutzen
Als auf Infrastruktur spezialisierte Bank begleitet die Kommunalkredit seit Jahrzehnten Gemeinden, kommunale Unternehmen und institutionelle Investoren. Das Ziel: Projekte ermöglichen, die wirtschaftlich tragfähig und gesellschaftlich wirksam sind. „Essenzielle Infrastruktur zu ermöglichen, erfordert tiefe Marktkenntnis und maßgeschneiderte Finanzlösungen“, betont Andreas Kettenhuber, Senior Finance Experte Public Finance der Kommunalkredit. „Wir bringen privates Kapital und kommunale Ziele zusammen.“
Viele Projekte, die die Kommunalkredit realisiert, sind direkt für Städte und Gemeinden relevant: Bildung & Betreuung: Neubauten von Kindergärten und Schulen, die moderne Lern- und Betreuungsräume schaffen | Digitale Daseinsvorsorge: Hochmoderne Rechenzentren, die Datenverarbeitung, Cloud-Dienste und KI-Anwendungen für kommunale Dienste und lokale Wirtschaft absichern | Grüne Energieversorgung: Österreichs bislang größte Elektrolyseanlage für grünen Wasserstoff in Schwechat spart jährlich bis zu 15.000 t CO₂ und stärkt die regionale Energieunabhängigkeit.
Diese Projekte zeigen: Mit der richtigen Finanzierung lassen sich ambitionierte Vorhaben umsetzen, die andernorts oft in der Planungsphase steckenbleiben. Kettenhuber: „Soeben haben wir mit der Marktgemeinde Sattledt durch die Kombination unseres Joint Ventures PeakSun – ein Contracting-Modell für Aufdach-PV-Anlagen – mit einer Energiegemeinschaft sechs neue Anlagen samt Speicherkapazitäten ermöglicht. Die Gemeinde deckt damit rund 85 Prozent ist Strombedarfs aus eigener Erzeugung.“
Sicherheit und Stabilität für kommunale Haushalte
Der Umbau der europäischen Infrastruktur ist nicht nur ein europäisches, sondern ein kommunales Projekt. Das ist auch das Ergebnis der diesjährigen KOMMUNALEN SOMMERGESPRÄCHE, die Ende August mit hochkarätiger Besetzung zum 20. Mal in Bad Aussee über die Bühne gingen. Die entscheidenden Fragen lauten: Wie schnell können Städte und Gemeinden die Transformation umsetzen? Was benötigen sie dafür? Wer finanziert sie?
Verlässliche Finanzierungspartner wie die Kommunalkredit stehen bereit, gemeinsam mit den Gemeinden den Weg zu einer klimafitten, digitalen und resilienten Infrastruktur zu gestalten. Der frühzeitige Dialog mit spezialisierten Finanzierungspartnern macht den entscheidenden Unterschied.