BILLA setzt mit der „Stillen Stunde“ in seinen Märkten ein klares Zeichen für mehr Barrierefreiheit im Einkaufsalltag – denn helles Licht, Marktdurchsagen, das Piepsen an der Kassa und volle Gänge stellen für viele Betroffene eine große Herausforderung dar. Aus diesem Grund hat der Lebensmittelhändler Ende 2021 die „Stille Stunde“ eingeführt, um in dieser Zeit gezielt akustische und visuelle Reize in seinen Märkten zu reduzieren. Aktuell nehmen 50 BILLA und BILLA PLUS an der Aktion teil.
Im Rahmen der Initiative werden die BILLA Teams der teilnehmenden Märkte von zertifizierten Autismus-Vereinen gezielt geschult, um für die Bedürfnisse der autistischen Kund:innen sensibilisiert zu sein. Dabei werden die spezifischen Herausforderungen besprochen und gemeinsam geeignete Maßnahmen entwickelt. Während der „Stille Stunde“ werden Radio- und Werbeeinschaltungen sowie Marktdurchsagen abgeschaltet, um eine ruhigere Einkaufsatmosphäre zu schaffen. Feinkostbestellungen werden auf die Theke gelegt, statt direkt übergeben zu werden, um den persönlichen Kontakt zu reduzieren. An den Kassen wird das Tempo angepasst, damit Kund:innen ausreichend Zeit zum Einräumen ihrer Einkäufe haben. Die „Stille Stunde“ findet in ausgewählten Märkten von Montag bis Donnerstag, Freitag oder Samstag statt. Der Zeitpunkt wird abhängig vom Standort individuell festgelegt. Alle teilnehmenden Märkte unter: Vielfalt und Inklusion bei BILLA | BILLA