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Bürgermeisterinnen- und Bürgermeistertag 2026 – Herbert Götz

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Herbert Götz

Die Gemeinde als Mobilitäts- und Logistikdrehscheibe

Kurz gesagt: Gemeinden können Versorgung besser verbinden, wenn sie örtliche Bedürfnisse und vorhandene Angebote gemeinsam betrachten.

Worum geht es?

Herbert Götz zeichnet den Wandel von fahrenden Händlern und Ortsgeschäften zu Fachmärkten, Onlinehandel und mobilen Diensten nach. „Gemeinde.macht.mobil“ ist dabei keine fertige App, sondern ein strategischer Ansatz für die Koordination von Mobilität, Zustellung und Dienstleistungen.

Drei Kernerkenntnisse

Essen auf Rädern, Post- und Paketdienste, Bedarfsverkehr, Pflege, Einkauf oder Abfallentsorgung können als zusammenhängende örtliche Versorgungsaufgabe betrachtet werden.

Eine Linkliste allein reicht nicht. Rahmenvereinbarungen, gebündelte Wege, Zustellservices und sinnvoll platzierte Stationen können den Zugang konkret verbessern.

Es gibt kein einheitliches Rezept. Lage, Bevölkerung, Nachbargemeinden und bestehende Anbieter müssen berücksichtigt werden. Ältere und technikfernere Menschen brauchen Unterstützung.

Was bringt das der Gemeinde?

Die Gemeinde muss nicht jedes Angebot selbst betreiben, kann aber Bedürfnisse, Anbieter und Wege zusammenbringen und Versorgungslücken gezielter schließen.

Nächster sinnvoller Schritt

Ungedeckte Bedürfnisse und vorhandene Anbieter erfassen, einen begrenzten Anwendungsfall auswählen und diesen mit Nachbargemeinden sowie Dienstleistern erproben.

©Erich Marschik