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Bürgermeisterinnen- und Bürgermeistertag 2026 – Peter Filzmaier, Johannes Pressl und Michael Zimper

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Peter Filzmaier, Johannes Pressl und Michael Zimper

Peter Filzmaier (Institut für Strategieanalysen), Johannes Pressl (Österreichischer Gemeindebund) und Michael Zimper (Österreichischer Kommunalverlag)

Kommunikation ist laufende Führungsarbeit

Kurz gesagt: Zuhören, verständlich erklären und verlässlich betreute Kanäle schaffen Orientierung und Vertrauen.

Worum geht es?

Das Buchprojekt „Kommunale Perspektiven“ nimmt Kommunikation in Gemeinden in den Blick. Der Beitrag bleibt aber nicht bei der Publikation stehen: Er liefert konkrete Hinweise für persönliche Gespräche, soziale Medien, Krisenkommunikation und den Umgang mit Desinformation.

Drei Kernerkenntnisse

Soziale Medien sind nicht nur Sendekanal, sondern auch ein Instrument zum Zuhören. Wenige ausgewählte Kanäle sollten regelmäßig, aktuell und konsistent betreut werden.

Komplexe Themen werden verständlicher, wenn Gemeinden bei der Alltagserfahrung der Menschen ansetzen und erklären, was sie warum tun und welchen Nutzen Leistungen oder Gebühren haben.

Für Krisen und Desinformation braucht es vorab festgelegte Zuständigkeiten und Reaktionswege. Eine Netiquette schafft nachvollziehbare Regeln für Moderation und Eskalation.

Was bringt das der Gemeinde?

Regelmäßige und verständliche Kommunikation macht Gemeindearbeit nachvollziehbar, verhindert Informationslücken und stärkt das Vertrauen in Entscheidungen.

Nächster sinnvoller Schritt

Einen einfachen Kanalplan mit Zielgruppen, Zuständigkeiten, Reaktionszeiten und Netiquette erstellen. Wichtige Informationen aktuell und möglichst maschinenlesbar bereitstellen.

©Erich Marschik