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APG-Umspannwerk Ernsthofen: Modernisierung auf Kurs, neue regionale Warte in Betrieb

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APG investiert 140 Millionen Euro in die Generalerneuerung des Umspannwerks Ernsthofen. Die Arbeiten verlaufen planmäßig, die neue APG-Warte wurde erfolgreich in Betrieb genommen. 

Das im Bezirk Amstetten in Niederösterreich gelegene APG-Umspannwerk Ernsthofen ist einer der größten und für die österreichische Stromversorgung wichtigsten Netzknoten im APG-Netz, in dem überregionale und regionale Versorgungsleitungen aufeinandertreffen. 

Das Werk sichert die Versorgung weiter Gebiete in Niederösterreich und Oberösterreich (Amstetten, Steyr, Wels) sowie im Zentralraum Oberösterreich und Linz (Stahlproduktion). Darüber hinaus spielt das Umspannwerk eine wesentliche Rolle für die Versorgungssicherheit Österreichs und den bundesweiten Transport erneuerbarer Energien in der Ost-West-Achse. Mit dem Ausbau des Umspannwerks Ernsthofen werden auch die notwendigen Kapazitäten für die lokale Wirtschaft und Industrie – unter anderem Rechenzentren und Stromspeicher – und somit für einen starken Standort geschaffen. 

Die lange Betriebsdauer seit den 1940er-Jahren erfordert eine weitreichende Modernisierung des Werks, um die sichere Stromversorgung in der Region in den kommenden Jahrzehnten zu gewährleisten und die Integration von Erneuerbaren zu verbessern. 

Modernisierung schreitet planmäßig voran 

Das seit 2017 laufende Großprojekt umfasst drei Etappen: Die Modernisierung der 110-kV-Anlage wurde bereits Ende 2022 erfolgreich abgeschlossen. 

Die Generalerneuerung der sich über eine Fläche von 71.000 m² (dies entspricht etwa zehn Fußballfeldern) erstreckenden 220-kV-Schaltanlage, welche unter Aufrechterhaltung des Anlagenbetriebs mit umfangreichen 220-kV-Provisorien durchgeführt wird, ist voll im Gange: Bauabschnitt 1 wurde 2025 bereits abgeschlossen, die Arbeiten im Bauabschnitt 2 starteten 2025 und werden bis 2027 finalisiert sein, während Bauabschnitt 3 im Zeitplan für die Jahre 2027 bis 2029 vorgesehen ist. 

©APG/Niklas Stadler