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Personalia: Neuer Bürgermeister für Wettmannstätten

1.2.2016 - Nach 29 Jahren verabschiedete sich der ehemalige Bürgermeister der steirischen Marktgemeinde Wettmannstättens, Helmut Kriegl, aus der Politik. Eigentlich war ein rundes 30er Jubiläum vorgesehen, doch Kriegl legte nun doch schon am 31. Dezember 2015 sein Amt nieder, um sich voll auf sein Unternehmen zu konzentrieren.

Peter Neger, der am 26. Jänner in das Amt gewählt wurde, ist aber bestens vorbereitet. Seit 2010 war er Vizebürgermeister und als Nachfolger bereits in Diskussion. Der 48-Jährige ist in St. Martin geboren und zog nach der Eheschließung 1990 nach Wettmannstätten. Dort hat er jetzt seinen Lebensmittelpunkt, auch wenn er als stellvertretender Polizeikommandant nach Gleinstätten pendelt. Mit nur zehn Kilometer Fahrweg ist seine Arbeitsstätte "nah und doch fern", meint Neger, denn Gleinstätten liegt im Nachbarbezirk. Politisch ist er aber ganz in der 1.500-Einwohner-Gemeinde Wettmannstätten zuhause. Ab 2005 vertrat Neger im dortigen Gemeinderat seine Mitbürger.

Seit jungen Jahren politisch aktiv

Der Einzug Negers in die Kommunalpolitik kam nicht aus dem Nichts. Von klein auf war er politikinteressiert und in seiner Jugend bereits bei der Jungen ÖVP aktiv. "Ich bin politisch aufgewachsen. Mein Vater war zwar nicht politisch tätig, aber ein sehr politischer Mensch, und das hat er mir mitgegeben", erzählt der frisch gewählte Bürgermeister. Ein Mensch, der ihn inspiriert hat, war der ehemalige steirische Landeshauptmann Josef Krainer. "Ein Politiker muss immer das sagen, was er meint, und das meinen, was er sagt" - diese Aussage Krainers wurde zum Leitspruch für Neger und daran will er sich auch in Zukunft als Bürgermeister halten. "Wenn man sich daran hält, kann man nichts grundlegend falsch machen", ist sich Neger sicher.

Erreichtes erhalten und die Zukunft gestalten

Seine Ziele als neuer Ortschef sind es, zu erhalten, was in der Gemeinde bereits erreicht wurde und es dabei zu schaffen, der Rolle als Zuzugsgemeinde gerecht zu werden. Eines der größten Projekte ist die Sanierung der Volksschule, die während der Sommerferien umgesetzt werden soll. Mit nur 20-minütiger Entfernung zu Graz ist es ihm auch wichtig, Bauraum für neue Familien zu schaffen und Betriebe anzusiedeln, um Arbeitsplätze in der Gemeinde zu schaffen. Die Herausforderungen sind groß, denn "die Mittel der Gemeinden werden immer weniger." Doch Neger nimmt seine neuen Aufgaben mit Zufversicht entgegen und freut sich darauf, sich als Bürgermeister für seine Gemeinde einzusetzen.



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