Die wichtigsten Schlagzeilen vom 6.5.2011

Pflege: Kein Vertrauen in staatliche Versorgung

Eine neue Studie des Marktforschungsinstituts GfK ergibt, dass zwar, dass 49 Prozent der Österreicher im Ernstfall der staatlichen Pflege-Versorgung vertrauen, wirklich gut versorgt sind für ganze 75 Prozent der Befragten aber nur jene, die sich eine private Versicherung leisten können. 51 Prozent meinen gar, dass es außerhalb der Familie überhaupt keine gute Versorgungsmöglichkeit gibt.
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(K, Ö)

Städte: Enorme Preisunterschiede bei Wohnen und Energie

Der Vergleich der Wohnkosten (Miete, Gas, Strom) in Österreichs 40 größten Städten ergibt enorme Kostenunterschiede von bis zu 613 Euro pro Monat. Am teuersten wohnt es sich in Österreichs Westen: In Österreichs teuerster Stadt, Innsbruck, zahlt eine vierköpfige Familie bei durchschnittlichem Verbrauch (85 Quadratmeter Wohnung, 366 kWh Strom, 1.337,5 kWh Gas) stattliche 1.186,7 Euro. Am billigsten wohnen die Kapfenberger (573,3 Euro pro Monat).
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(Ö)

OÖ: Bettelverbot wird Fall für die Verfassungsrichter

Die SPÖ und Grünen Oberösterreichs wollen eine gemeinsame Klage beim Verfassungsgerichtshof gegen das Bettelverbot einbringen. Dieses war von ÖVP und FPÖ im Landtag beschlossen worden und soll am 5. Juli 2011 in Kraft treten. Die schwammigen Formulierungen im Gesetz und die einhergehende Ermächtigung, dass sogar private Stadtwachen das Verbot exekutieren könnten, bergen zu viel an Konfliktpotential. Die Kläger sehen die Erfolgschancen der Klage bei 50:50.
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(OÖN, ORF)

OÖ: Aufstand gegen Spitalsreform auch in Wels

Nachdem sich in Wels bereits eine Bürgerplattform gegen die geplante oberösterreichische Spitalsreform gegründet hatte, spricht sich nun auch das Klinikum Wels-Grieskirchen gegen diese aus. Die Welser Alternativvorschläge, die ebenfalls das von Experten geforderte Sparvolumen eingebracht hätten, seien einfach abgeschmettert worden.
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(OÖN, ORF)

Prognose: Österreichs Finanzvermögen steigt

Bis 2015 soll Österreichs Finanzvermögen um 2,7 Prozent auf immerhin 538 Mrd. Euro steigen. Ein Wirtschaftsboom ist aber nicht zu erwarten, dazu sei die Gesamtverschuldung zu hoch. Die Sparneigung soll deutlich sinken (von 9,1 Prozent 2010 auf 8,1 Prozent 2015), das Pro-Kopf-Vermögen um 7.900 Euro auf 62.800 Euro steigen. Von Letzterem wird aber wenig zu merken sein: Die ungleiche Verteilung des Wohlstands bleibt - ein Viertel des Gesamtvermögens Österreichs gehört dem reichsten Prozent der Österreicher.
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WKÖ-Chef Leitl über Wehrpflicht und Arbeitsmarkt

Der Präsident der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), Christoph Leitl, spricht in einem Interview über die Wehrpflicht, die er primär als Instrument zur Erhaltung des Zivildienstes sieht. Dieser wiederum sollte auch für Frauen sein und ein halbes Jahr dauern. Eine Volksabstimmung über die Wehrpflicht werde es dem WKÖ-Chef zufolge eben so wenig geben, wie den großen Osteuropäer-Ansturm durch die Arbeitsmarktöffnung.
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(OÖN)

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