Die wichtigsten Schlagzeilen vom 17.2.2011

Auftakt zum Europäischen Jahr der Freiwilligentätigkeit

Umfragen zeigen, dass nur 16% sich zum Militär melden würden
In Anwesenheit von Gemeindebund-Präsident Helmut Mödlhammer betonte BM Rudolf Hundstorfer bei der Auftaktveranstaltung zum Europäischen Jahr der Freiwilligenarbeit am 16. Februar 2011 in Salzburg, dass es ein Freiwilligengesetz geben wird, das Dienstfreistellungen und auch den Verdienstentgang regeln wird. Außerdem kündigte er an, dass künftig auch die sozialen Netzwerke intensiv zur Nachwuchsrekrutierung genutzt werden. Auch Bundespräsident Heinz Fischer und Salzburgs Landeshauptfrau Gabi Burgstaller betonten wichtigen Beitrag der Freiwilligenarbeit.
Unterdessen zeigt eine Umfrage, dass nur 17% der jungen Männer und 14% der jungen Frauen zwischen 15 und 25 Jahren sich eine Verpflichtung beim Militär vorstellen können. Fast jede zweite Frau (49%) wäre zu einem freiwilligen Sozialjahr bereit, während diese Bereitschaft nur 29 % der Männer zeigen.
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(WZ, SN, St, P)

LH Pühringer wagt Neustart bei Bildungsreform

Der derzeitige Vorsitzende der Landeshauptleutekonferenz LH Pühringer nimmt in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Vizekanzler Pröll einen neuen Anlauf zur Bildungsreform. Bis Ende Juni will er dem Bund neue, überarbeitete Vorschläge zur Schulverwaltung unterbreiten. Bei einer Reform der Schule spricht er sich dafür aus, dass überdurchschnittliche Leistungen in einem Fach, schlechtere Noten in einem anderen Fach kompensieren sollen.
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(OÖN, St)

Gesundheitskosten durch Vernetzung sparen

In einer Modellregion wird erstmals ein Gesundheits- und Sozialprojekt in den Gemeinden Wels, Grieskirchen und Eferding durchgeführt. Dabei geht es darum, durch Zusammenarbeit Strukturen besser zu nutzen und somit Kosten zu sparen. Dort ist es gelungen ein bisher nicht vorhandenes Angebot an Überleitungspflege zu schaffen, Krankentransporte zu optimieren oder mit dem Projekt "E-Care" die Informationen von Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen zu verbessern.
(OÖN)

Ab 2012 kann jeder Bürger in der EU mitreden

Mit der Bürgerinitiative wirds künftig möglich: Zuerst muss man ein Bürgerforum gründen, dem Bürger aus sieben EU-Staaten angehören. Der zweite Schritt ist, einen Petitionstext einzureichen. Binnen zwei Monaten muss die Kommission anschließend grünes Licht geben. Danach haben die Organisatoren ein Jahr Zeit, um mindestens eine Million Unterschriften aus mindestens sieben EU-Ländern zu sammeln. Dabei wird auch eine Online-Unterschrift möglich sein. Werden diese Kriterien erfüllt, so wird man in Brüssel von EU-Parlament und Kommissionspräsidenten angehört. Schlussendlich entscheidet jedoch die Kommission, ob sie tätig wird. Wenn sie nichts tut, so muss sie diesen Schritt jedoch auch ausdrücklich begründen.

(K)

BM Schmied will Neue Mittelschule notfalls mit Zwang durchsetzen

In einem ausführlichen Interview im Nachrichtenmagazin "NEWS" will Bildungsministerin Schmied drei Schultypen nebeneinander bis 2016 ausschließen. Sie spricht sich für ein Enddatum aus, bis zu dem alle Hauptschulen auf NMS umgestellt werden sollen. Dabei setzt sie auch auf Zwang. Auch bei der Frage des kostenlosen Zugangs zur Universität bleibt sie hart.
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(NEWS)

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