Die wichtigsten Schlagzeilen vom 20.3.2012

Vorsteuer: Sparpaket zwickt auch die Gemeinden

Gemeinde A gestaltete ihren Ortsplatz neu, Gemeinde B baute ein neues Feuerwehrhaus ? nicht aus dem regulären Budget, sondern über eine eigens gegründete Gemeinde-Kommanditgesellschaft (Gemeinde-KG). Weil dadurch Schulden ausgelagert wurden, wurde dieses Vorgehen auch kritisiert. Doch weil die Gemeinde-KGs seit 2005 zum Vorsteuerabzug berechtigt waren, sparten sie (und das fördernde Land) die Umsatzsteuer und damit Baukosten. Damit ist es bald vorbei: Voraussichtlich mit 1. April fällt der Steuervorteil für die Gemeinde-KGs. Die Folge: Weitere Gemeinde-Bauvorhaben werden sich verzögern. Gemeindebund-Chef Mödlhammer fordert eine längere Übergangsfrist. Auch in den Tiroler Gemeinden regt sich Widerstand.
Lesen Sie hier den Bericht in den Oberösterreichischen Nachrichten
Lesen Sie hier den Bericht in der Tiroler Tageszeitung
(Oberösterreichische Nachrichten, Tiroler Tageszeitung)

Salzburg will Gemeinden finanziell an die kurze Leine nehmen

Die Salzburger Gemeinden sitzen derzeit auf mehr als 14 Mio. Euro Schulden in Fremdwährungskrediten. Ein ähnliches Finanzgeschäft stürzte zuletzt Mattsee in schwere Geldnöte. Das Land will die Gemeinden nun an eine kürzere Leine nehmen.
Lesen Sie hier den Bericht auf orf.at
Lesen Sie hier den Bericht in den Salzburger Nachrichten
(ORF, Salzburger Nachrichten)

Burgenland: Sorge um finanzielle Belastungen für Gemeinden

Auch auf die burgenländischen Gemeinden kommen neue finanzielle Belastungen zu. Das geplante Stabilitätsgesetz würde viele kommunale Projekte um geschätzte 20 Prozent verteuern, wurde bei der Bürgermeisterkonferenz des burgenländischen Gemeindebundes kritisiert. Die Gemeinden könnten sich dann manche Bauvorhaben nicht mehr leisten, fürchtet der Gemeindebund.
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Sehen Sie hier den Bericht in Burgenland Heute
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(ORF)

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