Die wichtigsten Schlagzeilen vom 31.8.2011

Linz: Drohende Verluste wurden verheimlicht

Laut neuesten Berichten wurde die Finanzdirektion der Stadt Linz schon im Jahr 2008 von der BAWAG laufend über die Swap-Bewertungen informiert, die die Landeshauptstadt in den letzten Wochen in die Bredouille brachten. Dem Finanzausschuss des Gemeinderats wurden die Bewertungen jedoch verschwiegen. Finanzstadtrat Mayr sieht die Verantwortung dafür bei Ex-Finanzdirektor Werner Penn.
Lesen Sie mehr dazu in den OÖNachrichten
(OÖN)

Beamte gehen seltener in Krankenstand

24,6 Prozent der öffentlich Bediensteten waren im Jahr 2010 keinen einzigen Tag krank gemeldet, das entspricht im Vergleich zu 2009 einem leichten Rückgang. Durchschnittlich war jeder Beamte zwei Mal im Jahr für je 5,4 Tage im Krankenstand. Beamtenministerin Heinisch-Hosek freut sich, "dass wir gleichauf mit der Privatwirtschaft liegen."
Lesen Sie mehr in der Presse
(Kurier, Presse, Österreich)

Koalitionszwist um Bundesheer und Vermögenssteuern verschärft sich

Kanzler Faymann und Verteidigungsminister Darabos drängen den Koalitionspartner, allen voran in der Wehrpflichtdebatte, vehement zu Volksabstimmungen. Vizekanzler Spindelegger "lässt sich nicht drohen" und verweist auf das Koalitionsabkommen sowie die Bundesverfassung, in der die Wehrpflicht verankert ist. Auch bei den Vermögenssteuern klaffen die Positionen weit auseinander: Die ÖVP ist gegen eine "Schnüffelsteuer", die SPÖ möchte ein Volksbegehren dazu initiieren.
Lesen Sie mehr dazu im Kurier
Lesen Sie mehr dazu in der Presse
Lesen Sie mehr dazu in der Wiener Zeitung
(Alle Medien)

VCÖ fordert Fonds für Radwege

Der Verkehrsclub Österreich fordert die Bundesregierung auf, künftig verstärkt in Rad- und Gehwege zu investieren. Zur Finanzierung soll ein Fonds eingerichtet werden, der aus den Einnahmen der Mineralölsteuer gespeist wird. Verkehrsministerin Bures hält den Vorschlag für "interessant".
Lesen Sie mehr in den Salzburger Nachrichten
Lesen Sie mehr im Wirtschaftsblatt
(Salzburger Nachrichten, Wirtschaftsblatt)

Österreichs Industrie fordert Schuldenbremse

Industrie-Präsident Veit Sorger kritisiert die wachstumsfeindliche Schuldenentwicklung in Österreich und fordert eine verfassungsrechtlich verankerte Schuldenbremse nach deutschem Vorbild. Finanzministerin Maria Fekter hat jedoch verfassungsrechtliche Bedenken gegen diesen Vorschlag. Einsparungspotential sieht die Industriellenvereinigung auch in der Verwaltung unter anderem durch Gemeindekooperationen.
Lesen Sie mehr dazu im Kurier
Lesen Sie mehr dazu im Standard
(Kurier, Standard, Wiener Zeitung)

Ermittlungen gegen Kanzler Faymann

Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Bundeskanzler Faymann und seinen Staatssekretär Ostermayr wegen Untreue. Die beiden sollen ÖBB- und Asfinag-Managern das Schalten von Inseraten in bestimmten Zeitungen aufgetragen haben.
Lesen Sie mehr in den Salzburger Nachrichten
(Salzburger Nachrichten)

Neu auf www.kommunalnet.at


Bitte beachten Sie, dass der Zugang zu kommunalnet.at nur mit gültigem Login und Passwort möglich ist.