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Nostalgie per Post verschicken

Das Portal AKON (Ansichtskarten Online) der österreichischen Nationalbibliothek stellt 75.000 Postkarten aus aller Welt online zur Verfügung. Österreichweit ist fast jedes Ausflugsziel und Tourismusgebiet vertreten.

Wer glaubt, seine Heimatgemeinde gut zu kennen, kann das bei der Ansicht historischer Postkarten unter Beweis stellen. Dies macht das Portal AKON der Österreichischen Nationalbibliothek (ÖNB) seit 2015 möglich. 75.000 Postkarten aus aller Welt wurden dazu digitalisiert, die Zeitspanne reicht dabei von den Anfängen der illustrierten Postkarte Ende des 19. Jahrhunderts bis in die frühen 1940er-Jahre.

Die Ansichten, hier eine von Bad Aussee aus dem Jahr 1912, können auch heruntergeladen werden. ©Akon/Österreichische Nationalbibliothek
Die Ansichten, hier eine von Bad Aussee aus dem Jahr 1912, können auch heruntergeladen werden. ©Akon/Österreichische Nationalbibliothek

Rund 44.000 Ansichtskarten aus Österreich

Der Schwerpunkt des Portals liegt in Europa, gefolgt von Asien und Amerika. Österreich ist mit über 44.000 Ansichtskarten vertreten, Spitzenreiter ist dabei das Bundesland Niederösterreich. Die Plätze zwei und drei belegen die Steiermark und Oberösterreich. Die Motive können abgespeichert, verschickt und über soziale Medien geteilt werden, die Nostalgie ist somit nur einen Mausklick entfernt.

Die Ansichtskarten können kostenlos am eigenen Computer abgespeichert, per Mail verschickt oder auf sozialen Netzwerken geteilt werden. Außerdem ist es möglich die Karten über die Plattform Touchnote kostenpflichtig in gedruckter Form zu verschicken.

Österreichweit gibt es die meisten Ansichtskarten von Niederösterreich, hier ist Neulengbach im Jahr 1939 zu sehen. ©Akon/Österreichische Nationalbibliothek
Österreichweit gibt es die meisten Ansichtskarten von Niederösterreich, hier ist Neulengbach im Jahr 1939 zu sehen. ©Akon/Österreichische Nationalbibliothek

Angebot um App erweitert

Die Faszination und Anziehungskraft der Ansichtskarten ist nach wie vor da – immerhin werden sie im Zeitalter der Digitalisierung weiterhin verschickt. Die ÖNB hat den Trend des Erinnerns an „die gute alte Zeit“ erkannt, das Portal stößt auf großes Interesse. Deshalb wurde es auch um eine App erweitert, die für iOS und Android verfügbar ist. Mit der Kameravorschau ist es zusätzlich möglich, die aktuelle Ansicht mit alten Ansichten zu überblenden und so einen direkten Vergleich von früher und heute zu sehen.

Man kann außerdem Details auf den Karten heranzoomen und mit einem Link zu Wikipedia werden gleichzeitig Hintergrundinformationen zu den abgebildeten Orten geboten. Den Link zum Onlineportal finden Sie links neben diesem Text.




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