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Ein neuer Chef für Karlstein

Der neue Bürgermeister der Marktgemeinde Karlstein heißt Siegfried Walch. Nach dem überraschenden Rücktritt von Ernst Herynek Anfang Februar, fiel das Votum für seinen Nachfolger sehr deutlich aus: 14 von 17 Stimmen entschieden sich für den 47-Jährigen aus der Kastralgemeinde Göpfritzschlag.

Bereits seit 16 Jahren im Gemeinderat

Die Erfahrung bringt der Neo-Bürgermeister eindeutig mit, schließlich ist er schon seit 2002 – immerhin 16 Jahre – im Gemeinderat tätig. Knapp zweieinhalb Jahre später wurde er in den Gemeindevorstand gewählt. „Die Ambitionen in die Politik zu gehen sind stetig gewachsen und mit dem Rücktritt von meinem Vorgänger hat das Timing einfach gestimmt“, erklärt Siegfried Walch sein immer größer gewordenes Interesse an der Kommunalpolitik. Zu Ernst Herynek, der beeindruckende 23 Jahre das Bürgermeisteramt in Karlstein inne hatte, verbindet Walch ein gutes und enges Verhältnis.

Die To-Do-Liste ist lang

Von ihm übernimmt er auch zahlreiche angefangene Projekte, die in naher Zukunft vollendet werden sollen. Neben dem Umbau der Volksschule und dem Ausbau des Glasfasernetzes in der Gemeinde, ist vor allem die Etablierung eines HTL-Lehrgangs am Schulstandort Karlstein ein wichtiges Ziel für den Landwirt: „Diese Schule ist ein Aushängeschild für unsere Gemeinde.“ Aber auch die Schaffung und Sicherung neuer Arbeitsplätze haben oberste Priorität für den Ortschef.

„Nur gemeinsam sind wir stark“

Um die lange Liste der Projekte möglichst effizient und erfolgreich umzusetzen, ist für Walch die konstruktive Zusammenarbeit mit allen Fraktionen wichtig. Das betonte er auch in seiner Antrittsrede: „Nur ein respektvoller und positiver Umgang kann uns in eine aussichtsreiche Zukunft führen.“ Dabei ist ihm auch wichtig, auf die knapp 1.500 Gemeindebewohner einzugehen und immer ein offenes Ohr für sie zu haben.

Das Amt des Bürgermeisters ist für Siegfried Walch nichts selbstverständliches und nötigt ihm größten Respekt ab, deshalb will er sich erst einarbeiten und bittet daher seine Kollegen zu Beginn der Amtszeit um Nachsicht.




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