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HABEN SIE FRAGEN ZU ÖSTERREICHS GEMEINDEN?

Das wussten Sie noch nicht!

Wussten Sie, dass Wien nicht die größte Gemeinde Österreichs ist? Und wo liegt der sonnenreichste Ort unseres Landes? Diese und viele weitere Fakten, die in die Kategorie „Wissen, mit dem man am Stammtisch angeben kann“ fallen, haben wir hier für Sie zusammengestellt.

Wo liegt die kleinste Gemeinde Österreichs?

Geht man nach den Einwohnern, ist eindeutig die Tiroler Gemeinde Gramais mit ihren 51 Einwohnern die kleinste Gemeinde Österreichs.

Die kleinste Marktgemeinde ist Loretto im Bezirk Eisenstadt-Umgebung im Burgenland mit 466 Einwohnern.

In Tirol ist auch die kleinste Stadtgemeinde Österreichs beheimatet. Rattenberg hat nur 413 Einwohner und liegt auf einer Fläche von nur 0,11 km2 . Damit ist die Stadtgemeinde, die im Bezirk Kufstein liegt, auch die flächenmäßig kleinste Gemeinde Österreichs.

Wo liegt die größte Gemeinde Österreichs?

Unsere Bundeshauptstadt Wien ist selbstverständlich mit ihren 1,840 Millionen Einwohnern die nach Bevölkerung größte Stadt Österreichs.

Aber die größte Flächenausdehnung hat Wien im Österreich-Vergleich nicht. Hier liegt die Tiroler Gemeinde Sölden ganz vorne. Während Wien sich auf einer Fläche von 414,87 km2 erstreckt, gehört zum Tiroler Skiort eine Fläche von 466,88 km2 .

Nach Einwohnern gezählt, ist Wals-Siezenheim im Bezirk Salzburg-Umgebung die größte Gemeinde. Mit 13.240 Einwohnern ist die Salzburger Gemeinde „das größte Dorf Österreichs“.

Die Marktgemeinde mit den meisten Einwohnern ist Lustenau in Vorarlberg mit 22.219 Bürger/innen, die Stadtgemeinde mit den meisten Einwohnern liegt ebenfalls in Vorarlberg: Dornbirn hat 48.121 Einwohner. Wien zählt in diesem Fall nicht zu den Stadtgemeinden, da sie rechtlich gesehen eine Statutarstadt ist.

(Quelle: Statistik Austria, Wikipedia, Stand: 1. Jänner 2016)

Welche Gemeinde wächst am schnellsten?

Das größte Bevölkerungswachstum im Jahr 2015 hat die Gemeinde Ossiach in Kärnten. Um ganze 30,74 Prozent oder 221 Hauptgemeldete wuchs die Bevölkerung der 940-Einwohner-Gemeinde an. Im Verhältnis ist das mehr als die Bundeshauptstadt an Bevölkerung zunahm. Dort betrug die prozentuelle Steigerung im selben Zeitraum „nur“ 2,39 Prozent oder 42.889 Personen.

Im Zehnjahresvergleich hat die burgenländische Gemeinde Kittsee die Nase vorn: Hier wuchs die Bevölkerung von 1.1.2006 bis 1.1.2016 um ganze 61,81 Prozent. Damit hat sich die Bevölkerung in diesem Zeitraum mehr als verdoppelt und liegt nun bei 3.000 Einwohner (2006: 1.854 Einwohner).

Welche Gemeinde hat die größte Abwanderung?

Das ist eindeutig die Salzburger Gemeinde Tweng. Im Zehnjahresvergleich, verlor die Salzburger Gemeinde rund ein Drittel der Einwohner (2006: 397 Einwohner, 2016: 280 Einwohner). Für 2014 sagt die Statistik um 36,5 Prozent weniger Einwohner, im Zehnjahresvergleich ein etwas geringeres Minus von 33,42 Prozent. Damit hat die Gemeinde in den letzten zehn Jahren konstant 117 Einwohner verloren.

Im Jahr 2015 gab es im niederösterreichischen Andlersdorf die höchste Bevölkerungsabwanderung mit minus 11,56 Prozent. Die Bevölkerung reduzierte sich von 2015 noch 147 Einwohner auf 130 am 1.1.2016.

(Quelle: Statistik Austria)

In welcher Gemeinde wurde die höchste bzw. die niedrigste Temperatur gemessen?

Im Hitzejahr 2013 wurde in Bad Deutsch-Altenburg in Niederösterreich der Temperaturrekord neu aufgestellt. Unglaubliche 40,5 Grad Celsiuswurden dort von der Zentralanstalt für Meterologie und Geodynamik am 8. August 2013 gemessen.

Etwas länger her ist der Rekord für die tiefste je gemessene Temperatur in Österreich. Minus 36,6 Grad Celsius hatte es am 12. Februar 1929 in Zwettl im niederösterreichischen Waldviertel.

(Quelle: ZAMG)

Welche Gemeinde hat die meisten Sonnenstunden?

Sonnigster Ort Österreichs ist das burgenländische Bruckneudorf. Hier gab es in den letzten 30 Jahren durchschnittlich 2.053 Stunden Sonnenschein pro Jahr. Dicht gefolgt von der Villacher Alpe mit 2.052 und Lienz mit 2.051 Sonnenstunden pro Jahr.

Der sonnigste Ort 2016 liegt ebenfalls im Burgenland. In Andau im Seewinkel wurden 2.300 Sonnenstunden gemessen.

(Quelle: ZAMG)


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